05.01.2018  | Netzcode: 5466795
Schwandorf

OWZ am Wochenende: Tausende von Geschichten

Spielfilm "Wackersdorf" kommt im Herbst 2018 in die Kinos

Mitte der 1980er Jahre in Wackersdorf: der
Mitte der 1980er Jahre in Wackersdorf: der Produzent von "Wackersdorf", Ingo Fließ (mit rotem Schal). Er ist gebürtiger Sulzbach-Rosenberger. Bild: privat
„Wackersdorf“ ist abgedreht. Die Münchner und Berliner Filmleute sind abgereist, es kehrt – zumindest aus cineastischer Sicht – wieder Ruhe ein im Landkreis Schwandorf. Was bleibt sind Erinnerungen. Neben neuen Bildern im Kopf, die der Dreh zeichnete, sind bei vielen auch wieder alte erwacht: Erinnerungen an den Kampf gegen die geplante Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf in den 1980ern.

Das Casting im Café „Lawendls“ in Schwandorf und die Produktion des Spielfilms haben die Menschen zusammengeführt und sie gemeinsam zurückblicken lassen. Premiere feiert der Film „Wackersdorf“ voraussichtlich im Herbst 2018.

In einem Film will Renate Kersting-Tschirpanliew nicht mitspielen. Schon gar nicht in einem über die WAA. Eisige Nächte im Hüttendorf, gemeinsames Singen am Bauzaun oder die ständige Angst davor, verhaftet zu werden – an all diese Dinge kann sie sich noch gut erinnern. Sie habe die Realität erlebt, da müsse sie diese doch nicht noch einmal nachspielen. Und trotzdem sitzt die Frau mit gescheiteltem und schwarzgefärbten Bob, wie ihn Uma Thurman in „Pulp Fiction“ trägt, getuschten Wimpern und rosa geschminkten Lippen an einem verregnetem Samstag im Café „Lawendls“. Gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter und ihrem damaligen Mann hat sie den Widerstand gelebt, war die Person, die 1980 die allererste Kundgebung überhaupt gegen die geplante Atomfabrik in Wackersdorf angemeldet hatte. „Ich bin hier, um Kuchen zu essen und um alte Freunde zu treffen, nicht um gecastet zu werden“, sagt sie und kichert.
Erinnerungsfoto: Im Café "Lawendls" in Schwandorf
Erinnerungsfoto: Im Café "Lawendls" in Schwandorf fand das Casting statt. Bild: Cindy Michel


Keine sechs Kilometer von dem Café entfernt, hätte in den 1980er Jahren die WAA gebaut werden sollen. Die anfangs friedlichen Proteste von Bürgern und Aktivisten eskalieren bald, immer wieder kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen am Bauzaun. Menschen aus ganz Europa pilgern Wochenende für Wochenende nach Wackersdorf, um gegen den „WAAhnsinn“ zu demonstrieren. Am 31. Mai 1989 werden die Mühen belohnt, die Bauarbeiten eingestellt, das Gelände an BMW und andere Hersteller von Fahrzeugkarosserien veräußert.

Auch wenn letztlich die Bürger und die Demokratie siegten, waren die Verluste auf beiden Seiten des rund fünf Kilometer langen und drei Meter hohen Zaunes mit Nato-Draht als Krone hoch: Drei Menschen starben, hunderte wurden verletzt, tausende von Strafverfahren sollten folgen.

Die Wunden in der Region klaffen bis heute, ein jeder Oberpfälzer scheint auf irgendeine Art und Weise mit der WAA verbunden zu sein. Genau dort, wo alles begann und alles endete, suchte die Münchner Produktionsfirma „if… Productions“ nach Komparsen für ihren Spielfilm „Wackersdorf“.

„Unser Film soll eine starke lokale Verortung haben“, sagt Produzent Ingo Fließ. „Es geht uns um die Gesichter der Landschaft, Authentizität und Glaubwürdigkeit. Deshalb wollen wir möglichst viele der kleinen Rollen mit Oberpfälzern aus der Region besetzen.“ Auch einige der Hauptrollen sind an Oberpfälzer vergeben worden, wie etwa die der fiktiven WAA-Gegnerin Monika Gegenfurtner. Sie wird gespielt von der gebürtigen Schwandorferin Anna Maria Sturm. Nicht nur wegen ihres direkten Spiels scheint sie wie gemacht für die Rolle einer Umweltaktivistin in den 1980ern. Es ist viel mehr ihre Vergangenheit, die eigene Familie: Ihre Mutter, die Politikerin und Biologin Irene Sturm, war eine der Galionsfiguren der WAA-Widerstandsbewegung.

„Wir machen keinen ethnografischen Film, aber einen, der den Sound der Oberpfalz einfängt“, sagt Fließ. In Deutschland sind Kinofilme im bayerischen Dialekt noch rar, meist sprechen Figuren astreines Hochdeutsch oder ein gemischtes Alpenländisch. Um das zu vermeiden und zu garantieren, dass der Zuschauer die dialektlastigen Dialoge in dem Film „Wackersdorf“ versteht, arbeiteten Ingo Fließ und Regisseur Oliver Haffner mit dem Dialekt-Coach Winfried Steinl. Der Regisseur und Pädagoge hatte zwar schon Lehraufträge an der LMU sowie der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, aber geblieben ist er dann doch in der Oberpfalz. Über 35 Jahren unterrichtete er am Herzog-Christian-August-Gymnasiums (HCA) in Sulzbach-Rosenberg.
"Es geht uns um die Gesichter der Landschaft,
"Es geht uns um die Gesichter der Landschaft, Authentizität und Glaubwürdigkeit. Deshalb wollen wir möglichst viele der kleinen Rollen mit Oberpfälzern aus der Region besetzen", erklärt Produzent Ingo Fließ. Bild: Cindy Michel


Fließ kennt Steinl gut, hat selbst Abitur am HCA gemacht. Denn der Produzent, Jahrgang 1965, stammt aus Sulzbach-Rosenberg, hat WAA-Erfahrung. „Ich hatte zur heißen Phase damals gerade mein Abi in der Tasche. Klar ist man da nach Wackersdorf zum Demonstrieren gefahren, aber ich war keiner, der in der ersten Reihe stand. Dafür war ich nicht mutig genug.“

Sieglinde Sobottka, heute fast 80-jährig, war fast jeden Tag am Bauzaun in Wackersdorf zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter Elke. Diese sitzt jetzt neben der weißhaarigen Rentnerin und füllt gemeinsam mit ihren beiden kleinen Töchtern das Anmeldeformular aus. Drei Generationen Wackersdorf, die sich als Statisten für den Film von Ingo Fließ und Oliver Haffner bewerben. „Uns ist nicht wichtig, ob wir mitspielen dürfen“, sagt Tochter Elke, die schon als Zehnjährige mit ihren Eltern demonstrierte. „Wir wollten alte Bekannte der Mama treffen. Schau mal, Mama, die kleine Frau mit dem schwarzen Bob da drüben kennst du doch, die war doch auch immer dabei, oder?“

Widerstände bei der Stoffentwicklung habe es eigentlich keine gegeben, sagt Ingo Fließ. Außer die eigene Unfähigkeit mit dem Stoff klarzukommen: „Es gibt so viel, was man über Wackersdorf erzählen könnte. Die Klarheit und Einfachheit in diesem riesigen Wust an Fakten zu finden – das war die größte Arbeit.“ Sechs Jahre haben Ingo Fließ, Regisseur und Autor Oliver Haffner sowie Drehbuchautor Gernot Krää gebraucht, um ein fertiges Script für den Spielfilm zu entwickeln.

Der Fokus war schnell klar, den wollten Haffner und Fließ auf den ehemaligen SPD-Landrat Hans Schuierer legen. „Das ist eine extrem spannende Figur“, sagt Oliver Haffner. Der Regisseur aus München hatte die Idee zu dem Film. „Der Schuierer machte damals eine Wandlung vom Paulus zum Saulus durch.“ Vom absoluten Befürworter wurde der heute 86-Jährige zum vehementen Gegner der WAA. „Wir erzählen eine tiefmenschliche und universelle Geschichte von einem Mann, der den Mut hatte, seine Meinung zu ändern und durch diesen Turn alles riskiert. Er setzt sich mit seiner Entscheidung, die Fronten zu wechseln, zwischen alle Stühle“, sagt Haffner. Es gehe bei „Wackersdorf“ vor allem um Haltung, Haltung in der Welt zu zeigen. „Das ist der Grund, warum Ingo und ich Filme machen – um eine Haltung zu zeigen.“ Für die beiden ist Wackersdorf bereits das dritte gemeinsame Projekt.

Haltung musste auch Renate Kersting-Tschirpanliew beweisen, damals in den 1980er Jahren. „Wir mussten aber erst lernen, was das heißt“, sagt sie. „Wir kommen aus der tiefsten Oberpfalz, gleich hinter Pfudeifel. Wir mussten aufwachen und sehen, was da draußen abgeht.“ Vor der WAA sei sie als braves CSU-orientiertes Mädchen aufgewachsen und plötzlich habe sie für sich festgestellt, dass das, was da vor ihrer Haustüre passiere „alles scheiße ist“.
Das Casting im Café "Lawendls" in Schwandorf und
Das Casting im Café "Lawendls" in Schwandorf und die Produktion des Spielfilms haben die Menschen zusammengeführt und sie gemeinsam zurückblicken lassen. Bild: Cindy Michel


Sie habe eine Chance erkannt und genutzt. „Die WAA hat mein Leben verändert“, sagt sie. „Die WAA hat meine Ehe zerstört“, fügt sie hinzu. „Aber das war gut so. Durch die Widerstandsbewegung wurde mir klar, was es heißt, eine eigene Meinung zu haben und sich frei zu fühlen. Da habe ich gemerkt, dass ich frei sein will, nicht glücklich mit meiner Situation war. Ich habe meine Konsequenzen gezogen.“ Nie habe sie ihre Entscheidungen bereut, sei mit voller Leidenschaft Aktivistin gewesen. Sie erinnert sich an das Weihnachten 1985 im zweiten Hüttendorf, „das kälteste, aber auch das schönste“ ihres Lebens.

Ingo Fließ nimmt den letzten Schluck seines Cappuccinos, stellt die Tasse weg: „Es gibt tausend Geschichten, die man über Wackersdorf erzählen kann. Wir wollen nicht DEN Wackersdorf-Film machen, sondern einen Wackersdorf-Film.“ Cindy Michel

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