02.03.2018  | Netzcode: 5526565
Krummennaab

OWZ am Wochenende: Bewegte Geschichten aus den Kirchen-WGs

St. Leonhard und St. Ägidius sind die Simultankirchen des Jahres

Der barocke Hochaltar, flankiert von Joachim und
Der barocke Hochaltar, flankiert von Joachim und Anna (Eltern der Gottesmutter Maria), kam um das Jahr 1732 in die St.-Leonhard-Kirche in Krummennaab, damals noch mit einem Marienbild. Ein dem Hl. Leonhard geweihter, barocker Seitenaltar wurde mit Auflösung des Simultaneums entfernt. Bild: exb/Stefan Gruber
Jetzt geht’s bergauf: Was umgangssprachlich ermutigend gemeint ist, bedeutet für manche Radler unter Umständen eine echte Herausforderung. Wenn sie auf dem Simultankirchen-Radweg Richtung Kirchendemenreuth und Wildenreuth unterwegs ist. Doch die Mühe lohnt sich. Denn unterwegs wird man nicht nur mit wunderbaren Ausblicken auf den Steinwald belohnt. Ihren besonderen Reiz machen die wunderschönen Dorfkirchen entlang der Strecke aus.

Zwei von ihnen wird heuer eine besondere Ehre zuteil: St. Leonhard in Krummennaab und St. Ägidien in Thumsenreuth bei Erbendorf. Die beiden Orte liegen an der Route 10 des Simultankirchen-Radwegs, die auf 39 Kilometer durch den südlichen Landkreis Tirschenreuth und den nördlichen Landkreis Neustadt/WN führt. Der Förderverein „Simultankirchen in der Oberpfalz e.V.“ ernannte die beiden Gotteshäuser für 2018 zu „Simultankirchen des Jahres“.

Der kulturelle Schatz, den das Simultaneum darstellt, soll dadurch in der Bevölkerung einer ganzen Region wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden. Dass sich zwei Konfessionen ein Gotteshaus und sämtlichen kirchlichen Besitz je zur Hälfte teilen mussten, kam in der Oberpfalz recht häufig vor. Grund dafür war eine Anordnung von Christian August von Sulzbach aus dem Jahre 1652. In Thumsenreuth und Krummennaab erfolgte die Einführung 1663 – gewaltsam.
St. Leonhard in Krummennaab: 1757 wurde anstelle
St. Leonhard in Krummennaab: 1757 wurde anstelle eines Dachreiters ein Turm gebaut. 1868⁄69 wurde er wegen Baufälligkeit durch einen neuen ersetzt. Bild: exb⁄Stefan Gruber


Denn beliebt war die Entscheidung des Pfalzgrafen nicht unbedingt. Dabei hatte sie dazu beitragen sollen, die konfessionellen Wirrnisse des Dreißigjährigen Krieges zu befrieden. Doch immer wieder gab es Streit: zum Beispiel wenn der Altar für den Gottesdienst der anderen Konfession umgedeckt werden sollte. Abgedeckt wurde in der Regel gemächlich nach dem Motto: „Jetz san mir nu dao.“

Vor allem um die Läut-Ordnung gab es immer wieder Ärger. Karoline Lehner, Kirchenkennerin aus Krummennaab erzählt, was sie von älteren Gemeindemitgliedern gehört hat: „Ärger gab es vor allem regelmäßig in der Karwoche. Die Katholiken legten Wert auf Stille. Die Glocken hatten bis zum Ostermorgen zu schweigen. Die evangelische Gemeinde aber hatte gerade in diesen Tagen von Palmsonntag mit der Konfirmation bis Ostern viel zu läuten.“

In den 1930-er Jahren wurden die „Kirchen-WGs“ schließlich aufgelöst. Die beiden katholischen Pfarreien erhielten eine Ablöse von den evangelischen Glaubensgeschwistern und bauten sich eigene Kirchen am Ort.
Der Altar von St. Ägidien in Thumsenreuth wurde
Der Altar von St. Ägidien in Thumsenreuth wurde 1725 von Bildhauer Johann Michael Doser aus Auerbach geschaffen. Bild: exb⁄Stefan Gruber


Viele Geschichten gibt es zu den Gotteshäusern zu erzählen und manches interessante Detail in der Ausstattung zu bewundern. Darunter den Hochaltar und die bunt bemalte Kassettendecke in der Thumsenreuther Ägidienkirche. Oder den Grabstein in Krummennaab, der an einen französischen Adeligen erinnert, der im Ort eine Glaspoliermühle betrieb. Interessierte können sich das persönlich bei einer Kirchenführung schildern lassen.

Dafür gibt es im Laufe des Jahres genügend Gelegenheiten. Eine davon ist das Simultankirchen-Fest am 14. Juli. Es wird von den Kirchengemeinden Thumsenreuth und Krummennaab zusammen mit der politischen Gemeinde und den Simultankirchen-Gemeinden Erbendorf, Wildenreuth und Kirchendemenreuth gemeinsam gefeiert. Auch alle Nichtradler sind dazu willkommen.

Eine weitere Möglichkeit bietet der Workshop „Begegnungen im Kirchenraum“ am 23. Juni, ökumenisch organisiert von den kirchlichen Bildungswerken. Angesprochen sind alle, die andere Menschen durch „ihre“ Kirchen führen möchten, oder die einfach neugierig darauf sind, ein Gotteshaus und seine Schätze mal mit ganz anderen Augen kennenzulernen. Ein Höhepunkt ist die Theateraufführung im Herbst in der Ägidienkirche in Thumsenreuth mit dem Theater „EIGENart“ aus Regensburg.
Viele Geschichten gibt es zu den Gotteshäusern zu
Viele Geschichten gibt es zu den Gotteshäusern zu erzählen und manches interessante Detail in der Ausstattung zu bewundern - wie hier an der Kanzel in St. Ägidien in Thumsenreuth das Wappen der Familie von Lindenfels. Bild: exb⁄Stefan Gruber


Wer neugierig geworden ist, kann einen Blick auf die Website des Simultankirchen-Radweges werfen – sie ist auch für Reisende mit anderen Verkehrsmitteln interessant. Auf www.simultan kirchenradweg.de gibt es umfangreiches Material, und zwar nicht nur zu den Simultankirchen des Jahres: Informationen zu den zehn Routen und Flyer zu den 49 beteiligten Kirchen, GPS-Daten, Tourenbeschreibungen und Hinweise auf gemütliche Wirtshäuser am Wegesrand.

Hervorzuheben ist die interaktive Karte. Hier finden Interessierte die Kontaktdaten der Kirchengemeinden und Pfarrämter. Wer die Gotteshäuser anschauen möchte, sollte einen Besichtigungstermin ausmachen, damit er nicht vor verschlossenen Türen steht. Dann gibt es zum Schlüssel so manche Geschichte rund um die Kirche gleich mit dazu. (exb)

Im Jahre 1715 erfolgte im Auftrag von Esther
Im Jahre 1715 erfolgte im Auftrag von Esther Lucia von Lindenfels der Neubau des Turmes von St. Ägidien in Thumsenreuth, der Sakristei, des Chorgewölbes und der Oratorien. Bild: exb⁄Stefan Gruber



Termine



30. März, 10 Uhr: Gottesdienst zu Karfreitag in der Ägidienkirche zu Thumsenreuth.

1. April, 6 Uhr: Osternacht in der Leonardi-Kirche in Krummennaab.

20. Mai 2018, 14 Uhr: Ökumenische Pfingstandacht an der Auferstehungskapelle in Kohlbühl.

8. Juni, 19 Uhr: Frauen-Gottesdienst des Teams der Frauenarbeit im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Weiden in der Leonardi-Kirche zu Krummennaab.

23. Juni, 10 bis 16.30 Uhr: Begegnungen im Kirchenraum mit Workshop für Kirchenführer und Interessierte. Veranstalter sind die Evangelischen und Katholischen Bildungswerke der Region.

14. Juli: Simultankirchen-Fest mit der politischen Gemeinde Krummennaab und den Kirchengemeinden und Pfarreien entlang der Route 10 des Simultankirchen-Radweges.

30. Oktober: Kinderbibeltag in Krummennaab.

Herbst 2018: Aufführung des Theaters „EIGENart“ aus Regensburg in der Ägidienkirche zu Thumsenreuth. (exb)



Förderverein Simultankirchen



Der Förderverein „Simultankirchen in der Oberpfalz e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die 50 ehemaligen und bestehenden Simultan-Kirchen zu erhalten. Gegründet wurde er im Januar 2013. In ihm haben sich Einzelpersonen, Kirchengemeinden und Kommunen zusammengeschlossen, um das Erbe der Simultankirchen in der Oberpfalz lebendig zu erhalten.

Sein erstes wichtiges Projekt ist der Simultankirchen-Radweg, dessen Eröffnung am 8. Mai 2015 in Sulzbach-Rosenberg und Illschwang gefeiert wurde. Weitere Informationen auf www.simultankirchenradweg.de .

„Simultankirchen des Jahres“ waren bisher St. Vitus (St. Veit) in Illschwang im Landkreis Amberg-Sulzbach (2015), St. Peter und Paul in Mantel in Landkreis Neustadt/WN (2016) und Corpus Christi in Eschenfelden im Landkreis Amberg-Sulzbach (2017). (exb)

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