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Kümmersbruck
Mit Würgegriff und Hüftwurf
Justin Seifried bayerischer Vizemeister - Auch Konstantin Niedermeier und Julia Wittl zur "Süddeutschen"
Kümmersbruck. (tma) Mit sehr viel Elan kämpften die Kümmersbrucker Judokas bei der bayerischen Einzelmeisterschaft U 17 in Mainburg. Von den fünf JKC-Athleten qualifizierten sich drei für die "Süddeutsche" am kommenden Wochenende in Steinheim bei Kirchberg. Der zurzeit erfolgreichste Kümmersbrucker Judoka, Justin Seifried, erkämpfte sich die Silbermedaille. Konstantin Niedermeier und Julia Wittl sicherten sich jeweils fünfte Ränge.
In der Klasse über 90 Kilogramm Körpergewicht zeigte Justin Seifried, dass auch Schwergewichtler temporeich kämpfen können. Im Judo gibt es agile und elanvolle Kämpfe eigentlich eher in den leichteren Gewichtsklassen. Schwungvoll brachte Seifried seinen ersten Rivalen in den Bodenkampf. Hier spielte der Kümmersbrucker seine volle Beweglichkeit aus. Geschickt löste er sich aus der gegnerischen Umklammerung und setzte dabei einen Würgegriff (Koshi-jime) an, womit er seinen Kontrahenten zur Aufgabe zwang. Mit einem weiteren Sieg im Bodenkampf sicherte sich Seifried den Einzug ins Halbfinale. Gegener dort war der südbayerischen Vizemeister Daniel Messelberger vom TuS Bad Aibling. Mit schnellen Angriffen drängte Seifried seinen Kontrahenten nach wenigen Sekunden in die Defensive und warf ihn mit einem gewaltigen Hüftwurf (O-goshi) aus dem Rennen. Das Finale gegen den Abensberger Marco Reber war zunächst sehr ausgeglichen. Doch dann erwischte der Abensberger den Kümmersbrucker mit einem Fußfeger (De-ashi-barai) womit der Kampf entschieden war. Nur ganz knapp verpasste Konstantin Niedermeier in der Gewichtsklasse bis 40kg die Bronzemedaille. Mit einem raschen Sieg nach nur wenigen Sekunden mit einem Hüftwurf (Seoi-nage) und einem Erfolg mit einem Haltegriff gegen den südbayerischen Meister traf der Kümmersbrucker im Halbfinale auf den Altenfurter Tim Himmelspach, der in einem hart umkämpften Duell über die volle Kampfzeit von vier Minuten mit einer kleinen Wertung gewann. Im Kampf um den dritten Platz nutzte Niedermeiers Konkurrent Hermann Gansen (Nürnberg) eine kurze Unachtsamkeit des Kümmersbrucker und holte sich mit einer kleinen Wertung den Sieg. Somit blieb für Niedermeier Rang fünf.Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
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