Weiding/Schönsee
Kurz notiert
Taufstein aus der Jahrtausendwende
Die alte Pfarrkirche St. Nikolaus in Weiding wurde durch den großen Brand von 1836 vollkommen zerstört. In den folgenden Jahren wurde sie neu errichtet und 1842 eingeweiht. An der rückwärtigen Wand der Pfarrkirche steht ein Weihwasserkessel. Er findet schon vor der Reformation Erwähnung, weist Stilmittel der Romanik auf und diente als Taufstein. Somit könnte es sein, dass schon um die Jahrtausendwende Christen darin getauft wurden.
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| In diesem Taufstein wurden vermutlich schon um die Jahrtausendwende Christen getauft. |
Etwas abseits der Staatsstraße von Schönsee nach Weiding am Kapellenweg steht die sogenannte "Setterlkapelle". An dieser Stelle soll am 22. August 1811 der Bürgersohn Andreas Setterl aus Schönsee geboren worden sein. Der spätere Münchner Kupferschmiedemeister erwarb vom Krämer Michael Ring aus Weiding Grund und errichtete aus Dankbarkeit und zur Erinnerung daran die Kapelle "Maria zur Fichte" (früher soll hier eine mächtige Fichte gestanden haben).
Stumme Zeugen alter Kultur
Weiding/Schönsee.(kö)
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| Auffällig viele Flurdenkmäler zeugen von bäuerlicher und christlicher Kultur. |
Was in der Pfarrei Weiding, zu ihr gehören auch Schönau, Kagern und Hannesried aus der Gemeinde Tiefenbach im Landkreis Cham, an solchem Kulturgut noch vorhanden ist, hat Emma Baier aus Weiding zusammengetragen und aufgeschrieben. Daraus entstanden ist eine detaillierte Broschüre mit dem Titel "Kirchen, Kapellen, Marterl und Feldkreuze in und um Weiding".
Mit der beigelegten Flurkarte kann man die Flurdenkmäler kaum verfehlen und in der Broschüre allerhand Wissenswertes, oft tragischer Natur, erfahren.
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Weiding/Schönsee
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