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Bundestags- kandidaten im O-Netz-Chat

Werner Schieder (SPD), Wahlkreis Weiden

Werner Schieder wurde am 13. September 1948 in Ellenbach (Landkreis Neustadt/WN) geboren, lebe in Weiden in der Oberpfalz, bin verheiratet und habe zwei mehr...
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Albert Rupprecht (CSU), Wahlkreis Weiden

Der 41-Jährige gelernte Diplom-Volkswirt stammt aus Albersrieth (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab) und wuchs mit sechs Geschwistern auf. mehr...
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Johann Mayer (Die Grünen), Wahlkreis Weiden

Johann Mayer wurde 1960 im Klosterdorf Speinshart (Landkreis Neustadt/Waldnaab) geboren und lebt noch heute dort. Der Grünen-Politiker ist verheiratet und mehr...
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Konrad Dippel (Für Volksentscheide), Wahlkreis Weiden

Der Unternehmer Konrad Dippel ist 38 Jahre alt, hat eine Lebensgefährtin und zwei Kinder: Kilian ist acht und Willibald 14 Jahre alt. Mit ihnen lebt er in Trabitz, wo er auch mehr...
22.09.2009  | Netzcode: 2012103  |  1080 Mal gelesen.

Bundestagskandidaten im O-Netz-Chat

Sandro Hammer (Die Linke)

Der Kandidat der Linken Sandro Hammer wurde am 07.09.1974 in Weiden i.d.Opf geboren. Der gelernte Einrichtungsberater hat mit seiner Lebensgefährtin drei Kinder.

Sandro Hammer

Selbstporträt Sandro Hammer:



Persönliches:

Ich wurde am 07.09.1974 in Weiden i.d.Opf geboren. Schon von Kindesbeinen an lernte ich, dass Arbeitnehmer um ihre Rechte kämpfen müssen. Ehren- und hauptamtliche Tätigkeiten meiner Familie in verschiedenen Gewerkschaften prägten den Geist in dem ich erzogen wurde. Trotzdem muß ich die Zuarbeit der Gewerkschaften zu den Hartz- Verbrechen scharf kritisieren.

Nach Beendigung der staatl. Wirtschaftsschule ergriff ich den Beruf des Einrichtungsberaters und war bis zur Geburt meiner Kinder ausschließlich im Verkauf tätig. Den Erziehungsurlaub für unsere drei Kinder (Alisa, 13 – Marcel und Dimitry, 9) teilten sich meine aus Russland stammende Lebensgefährtin und ich.

Die herrschende Wirtschafts- und Arbeitsmarktordnung behinderte aber schon bald unsere selbstbestimmte Familienzeitplanung, der nach wir uns Familien- und Erwerbszeiten möglichst ausgewogen widmen wollten.

Meine letzte Anstellung an einer Tankstelle kündigte ich im Herbst 2007 aufgrund eines durchlebten bewaffneten Raubüberfalles, worauf ich mich bereits im April 2008 in einem 1 €-Job wieder fand. Gegenwärtig arbeitet meine Lebensgefährtin Vollzeit in der Erwachsenenbildung, so dass ich den Job des Hausmannes übernommen habe.

Politik:

Politisch interessiert und informiert bin ich seit meiner Ausbildungszeit, fand aber bis
zum Eintritt in die Partei DIE LINKE im Sommer 2007 keine politische Heimat für die es sich gelohnt hätte sich einzusetzen. 2008 übernahm ich das Amt des Kreisschatzmeisters und war Stimmkreiskandidat für die Landtagswahl (Ergebnis: Stadt Weiden 5,3%, Landkreis Neustadt 4,6%). Ebenfalls 2008 konnte ich die Gründung der Basisgruppe von Linksjugend Solid in Weiden und
Neustadt mit auf den Weg bringen.

Seit Januar 2009 genieße ich das Vertrauen als Kreisvorstandssprecher, wobei erste außerkommunalparlamentarische Aktionen veranlasst wurden (Eingabe:Sozialticket, Ausarbeitung Bildungsgutschein u.a.) Vor kurzem wurde ich von unseren GenossInnen zum Bundestagsdirektkandidaten gewählt. Meine Listenplatzkandidatur wird ebenfalls von meinem Kreisverband unterstützt.

Mitgliedschaften:

Die Linke, Linksjugend Solid (aus Altersgründen nur noch bis September :-)), Attac,
Ver.di (Erwerbslosenausschuß), Ausgleich zur Politik: DJK Neustadt
(Fußballjugendtrainer)


Der Chart in voller Länge:



Ferdlasalle: Salut M. Hammèr, ich finde es schade, dass die Linke mehr auf die SPD als auf dei Schwarzen einhaut - "Auch nach der Wahl sozial" zielt wohl nur auf die SPD-Klientel. Damit ist Ihre Politik für mich nicht glaubwürdig. Es geht den Strategen dann wohl nicht wirklich um eine politische Alternative, sondern auch nur um die stimmmaximierung, koste es, was es wolle. Und die geht halt am besten auf Kosten der SPD. Dabei hätten Sie von unseren Problemen in Fronkreich lernen können. Mme Royale hat die Sozialisten auch gespaltet und jetzt hat M. Sarkozy freie Bahn. Au revoir, Ferdinand

Sandro_Hammer: Hallo Ferdl, es ist nicht so, dass wir ausschließlich auf die SPD "reinhauen" ...im Gegenteil, in Weiden bekommt an den Infoständen ausschließlich die CSU ihr Fett weg.

Lola: hallo sandro, eigentlich finde ich eure positionen besser, aber der albert rupprecht sieht schon besser aus und hat mich auch eingeladen. aber keine angst, ich fall da nicht drauf rein, ich glaube, der will mich nur ... abschleppen. aber so richtig geile angebote für junge Leute habt ihr auch nicht auf der pfanne, oder kannst du mich mal überzeugen? lola, ps, kaffee mag ich nicht, aber auf eine pina würde ich dir schon zuhören.

Sandro_Hammer: Hallo Lola, dann kennst Du wahrscheinlich unseren Jugendverband nicht...statt Freibier gibts bei uns politische Bildung gratis, und ausreichend "progressive" Wahlwerbemittel- also vorbei schauen, z.B. morgen Vormittag in der Fuzo - oder am Samstag!

MariaCourage: Lieber Herr Hammer, nichts gegen die Linke, im Gegenteil, aber wenn sogar die Genossen in den neuen Bundesländern längst begriffen haben, dass leere Kassen keine Spendierhosen zulassen, warum wollen sie uns dann weismachen, dass die rotgrüne Regierung aus lauter Bosheit eine neoliberale Politik betrieben hat - meinen Sie, der SPD hat es Spaß gemacht, sich selbst ins 20-%-Ghetto zu bugsieren? Rotgrün war keine Offenbarung, aber das ist Realpolitik ja nie, aber durch Ihre Vortäuschung heiler sozialer Welten spielen Sie den Konservativen in die Tasche! Und das ist wirklich der Hammer, schade! Ihre MC

Sandro_Hammer: Liebe Maria, die SPD hat sich bestimmt nicht absichtlich ins politische Nirvana geschossen, aber sich gewaltig bei Ihrer Klientelpolitik verrechnet. Viele der Einschnitte im sozialen Bereich, und vor allem bei den Löhnen wären nicht nötig gewesen. Ganz abgesehen von der Lobbypolitik für Energiekonzerne und Versicherungsgesellschaften.

KurtchenPanther: Mein lieber Hammer, Ihre Positionen könnte ich einigen Bereichen ja durchaus teilen, auch wenn ich andere für weltfremd halte: Ich denke etwa, dass es gegen Genozide auch künftig eine militärische Option geben muss, so sehr ich mir die Methode Ghandi wünschen würde - aber glauben Sie, Hitler hätte sich von friedlichen Protestanten aufhalten lassen? das setzt doch wohl die Furcht vor der öffentlichen Meinung voraus, über dei Diktatoren lachen. Vor allem aber finde ich es schade, Herr Hammer, dass Sie sich mit Ihrem Plakat unter Wert verkaufen. Natürlich sind das nur Oberflächlichkeiten, aber sie hinterlassen in einer visuellen Welt ihre Wirkung. Und die ist stümperhaft, sorry, da müssen Sie nachbessern, auch wenn Sie nicht so viel Geld wie die CSU haben! Dann eben mehr Kreativität! Beste Wünsche, Paul

Sandro_Hammer: Lieber Panther, Krieg und Militär führen immer zu mehr Krieg und Militär. Eine schrittweise Reduzierung der militärischen Mittel halte ich schon alleine deshalb für notwendig, weil ich ganz bestimmt nicht zwei Söhne groß ziehe, und diese dann nach Afghanistan verabschieden möchte. Statt Militär sollen die Ausgaben in zivile Katastrophenvorbeugung investiert werden.

Loli: pps. es tät dir ganz gut, wenn du mal ein tütchen rauchen würdest, dann kommst vielleicht nicht so blass rüber. sonst bist ja ganz süß. loli

Sandro_Hammer: In der Hinsicht bin ich leider ganz langweilig, ich rauche nicht, ich trinke nicht, und bevor Vorurteile entstehen... ich hab Zwillinge aber ich schaff's auch ohne Tütchen.

OskarMatzerat: Hallo Herr Hammer, haben Sie nicht manchmal ein komisches Gefühl dabei, dass mit der Zerspaltung des linken Parteienspektrums erst wieder schwarz-gelbe Blütenträume reifen konnten? Grüße, Ihr Oskar

Sandro_Hammer: Frech wie Oskar?! - Mir ist unverständlich wie die Verursacher "der Krise" überhaupt träumen können. Es bleibt der Wahlabend abzuwarten und auch wenn's keine "Linke" Mehrheit gibt, so wäre dies die Chance für die SPD sich in der Opposition zu rehabilitieren.

fjstrauß: Herr Hammer, für Leute wie Sie, die eine Partei unterstützen, die Millionen Leute auf dem Gewissen hat, also nicht nur in der DDR, aber auch in der UdSSR, wo Stalin gewütet hat. Nicht von ungefähr wird ihre Partei vom Verfassungsschutz überwacht. schämen Sie sich nicht?

Sandro_Hammer: Hallo Herr Strauß ? Ich verstehe nicht, weshalb immer die gleichen Vorhaltungen angeführt werden. Wie wäre es mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung? Im Übrigen besteht Die Linke in Bayern überwiegend aus ehemaligen SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen. Wenn man aber wie Sie in die Vergangenheit schaut, dann sollte man auch die eigene durchleuchten. Welche Parteien haben in der "BRD" das Militär aufgebaut, und wer hat den BND organisiert, wer produziert noch heute Waffen, mit denen weltweit Menschen ermordet werden??? Die Union ist bei alle dem dick im Geschäft...und hier handelt es sich tatsächlich um Millionen Opfer. Das Unrecht in der DDR ist mit nichts gut zu machen, aber es ist Zeit, auch die Bevölkerung des Ostens zu, respektieren, und die wählt immerhin links. Mit ihren falschen Vorhaltungen spalten Sie das Land, und behindern die innere Vereinigung.

jonny: Hallo Herr Hammer, ich störe mich seit Jahren an den Solizuschlag. Dieser Zuschlag wurde doch eingeführt, damit der Aufbau Ost angeschoben wird. Ich glaube, dass der Zuschlag heute nichtmehr notwendig ist. Wenn Sie in die Koaltition kommen, schaffen "Die Linke" den Soli ab=?

Sandro_Hammer: Bei den (auch krisenbedingten) notwendigen Ausgaben in den kommenden Jahren, glaube ich nicht dass der Soli abgeschafft werden kann. Aber es scheint ein Informationsdefizit in der Bevölkerung zu geben: Den Soli zahlen alle Bundesbürger, in OST und West, übrigens ist dieser Zuschlag nicht zweckgebunden. Ich würde mich dafür einsetzen, dass aus dem Soli auch Investitionen für bayerische Städte getätigt werden.

Arango: Herr Hammer, was hat die Linke in den letzten Jahren für unsere Oberpfalz getan?

Sandro_Hammer: Die Linke gibt es in der Oberpfalz seit Mitte 2007, naturgemäß sind wir (außer in Regensburg) noch in keinem Parlament vertreten. Außerparlamentarisch stellen wir Eingaben an die Kommunen. So sind z.B. der Bildungsgutschein für Erwachsene und ein Sozialticket unsere Projekte. Und: Wir machen Druck, und sorgen dafür, dass das soziale Gewissen der anderen Parteien nicht abhanden kommt. Außerdem sind wir sehr intensiv in der Hartz-IV-Beratung tätig.

borussia: Herr Hammer, auf Ihre Homepage schreiben Sie 30 Stunden Woche für alle. Wenn Sie das einen Unternehmer sagen, dann sagen Sie ihm doch bitte, wie er die zusätzlichen Kosten zahlen soll? Wir müssen doch die Arbeit billiger machen. Sie machen die Arbeit teurer.

Sandro_Hammer: Die 30-Stunden-Woche ist natürlich ein mittel- bis langfristiges Ziel. Aber wenn Sie erwähnen, wir müssten die Arbeit noch billiger machen, dann frage ich mich: Wollen Sie demnächst Geld zur Arbeit mitbringen? Im europäischen Vergleich sind wir unter den Industrienationen mittlerweile ein Niedriglohnland. Aber das wichtigste Argument für 30 Std. sind gerechte Teilung des Arbeitsaufkommens. Es wird schon alleine wegen des technischen Fortschrittes keine Vollbeschäftigung mehr geben. Darum muss eben die vorhandne Arbeit gerecht verteilt werden!

Juan: Hartz IV ist ein gutes Stichwort. Ich kenne einige Alleinerziehende, die auf Harz IV angewiesen sind und es auch bekommen sollen, aber warum zahlt der Staat Geld für Menschen, die garn nicht arbeiten wollen. Ich schätze mal dass in unserer Arbeitslosenstatistik 500.000 Menschen sind die keine Lust auf Arbeit haben, dafür aber HarzIV beziehen. Rechnen Sie mal 500.000-mal den Mindestsatz. Macht im Monat=

Sandro_Hammer: Ich war heute Nachmittag bei einer Alleinerziehenden, die trotz Arbeit zusätzlich ALG II bezieht und nun aufgrund der Erkrankung ihres Kindes gekündigt wurde. Ihrer These, es würden sich 500.000 Menschen auf der Sozialmatte ausruhen kann ich aus meiner Beratungstätigkeit nicht zustimmen. Sicher gibt es einen geringen Anteil der Erwerbslosen, die nicht arbeiten wollen. Das hat aber Gründe. Hierfür benötigen wir mehr Pädagogen um diesen Menschen aus der Isolation zu helfen. Übrigens: Dass man auf Deutschlands Straßen einigermaßen sicher unterwegs ist, ist dem Rest "Sozialsystem" zu verdanken.

Juan: Wenn wir ein Niedriglohnland sind, warum zieht ein Nokia von Bochum nach Rumänien?

Sandro_Hammer: Das liegt an der Profitgier und daran dass Rumänien dicke mit investiert für die Ansiedlung von Nokia. Diese Großkonzerne ziehen wie Mietnomaden umher, kassieren ab, und ziehen weiter...als nächstes wahrscheinlich Pakistan.

bayer: Warum glauben Sie, ist Die Linke bei allen etablierten Parteien so unbeliebt, bzw. will keiner mit Ihnen koalieren?

Sandro_Hammer: Weil die s.g. etablierten Parteien ungern die Wahrheit hören, und die Linke sich dafür einsetzt dass Konzernspenden an Parteien verboten werden. Aber ich bin sicher: Es wird nicht mal halb solange wie bei den Grünen dauern, bis wir akzeptiert sind.

Mikki: @bayer. Weil Oskar L. in der Partei ist.!!

Sandro_Hammer: Na Na, Oskar ist nicht an allem "schuld", aber ohne ihn gäbe es keine vereinte Linke!

Mikki: Thema Sicherheit. Wie gehen Sie mit einem Gewaltverbrechen von Jugendlichen um. Sie haben ja leider einige Erfahrung damit.

Sandro_Hammer: Weshalb habe ich Erfahrung mit Gewaltverbrechen von Jugendlichen? Aber um die "U-Bahn-Thematik" aufzugreifen: Wir brauchen weniger Kameras, aber mehr Sicherheitspersonal. Die Kamera eilt nie zu Hilfe ! Und weiter denke ich dass unser Strafrahmen völlig ausreicht, wenn er konsequent angewendet wird. Diesbezügliche Diskussionen sind überflüssig.

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Norbert Ziegler (FDP), Wahlkreis Weiden

Der 45-jährige selbstständige Steuerberater und Diplomkaufmann wohnt in Weiden. Ziegler ist verheiratet und hat zwei Kinder Der 45-jährige selbstständige Steuerberater und mehr...
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Rita Wiesend (ödp), Wahlkreis Weiden

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Sandro Hammer (Die Linke), Wahlkreis Weiden

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