Seebarn
Vom Pfarrstall zum historischen Schatz
Bäuerliches Heimatmuseum erinnert an die Dorfgeschichte - Eröffnung vor elf Jahren
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| Das einzigartige, geschlossene Bauensemble von Kirche, Schulhaus und Pfarrhof in Seebarn. |
Seebarn. (rid) Seebarn, ein kleiner Ort zwischen Neunburg vorm Wald und Rötz gelegen, kann sich auf eine alte Geschichte berufen. Die erste urkundliche Erwähnung reicht bis ins Jahr 1133 zurück. An die lange Historie des Dorfes erinnert eine Sammlung im bäuerlichen Heimatmuseum, das 1999 eröffnet worden ist.
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| Ein besonderes Kleinod ist die unter dem Dachgebälk untergebrachte Dorfschule, ausgestattet mit dem Originalmobiliar der ehemaligen Seebarner Schule. Bilder: rid (5) |
Heute ist Otto Mehltretter Ehrenvorsitzender des 80 Mitglieder starken Vereins und beobachtet mit Freude, wie seine Nachfolger Adolf Greiner und Monika Becher seine Arbeit fortsetzen. Dem Besucher präsentiert sich mittlerweile ein einzigartiges, geschlossenes Ensemble aus Kirche, Schulhaus und Pfarrhof.
Die Geschichte des Heimatmuseums begann mit einem baufälligen Pfarrstall. Der Neunburger Heimatpfleger Theo Männer leistete den Seebarnern Hilfestellung bei der Renovierung. Die Kosten von 65 000 Euro konnten mit Spenden sowie durch Zuschüsse der Stadt, des Landkreises, des Bezirks, der Kirche und der Denkmalschutzbehörde beglichen werden.
750 000 Euro
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| Ehrenvorsitzender Otto Mehltretter (rechts) begrüßt vor dem Museum die Gäste und erzählt ihnen gerne die Entstehungsgeschichte. |
"Wir wollten die bäuerliche Handwerkskunst nicht nur erhalten, sondern sie den Leuten auch zeigen", nennt der Ehrenvorsitzende den Grundgedanken. Deshalb veranstaltet der Verein regelmäßig Thementage, an denen Getreide gedroschen, geklöppelt oder Kraut eingehobelt wird. Das Museum hat jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr geöffnet. "Wir bieten aber auch Sonderführungen an", erklärt Claudia Falk am Empfang. Sie zählt pro Jahr 1000 Besucher, die mit Bussen kommen.
Besonderes Kleinod
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| Blick in eine Bauernstube anno dazumal: Rechts saßen der Bauer und seine Familie, links die Dienstboten. |
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| Die Modelleisenbahn des Heimatmuseums, gespendet von Dr. Hajo Steffens. |
Nostalgische Erinnerungen bei den Erwachsenen und Neugierde bei den Kindern weckt das "Spielzeugmuseum" auf dem Rankl-Hof, das ebenfalls auf Initiative von Dr. Hajo Steffens zurückgeht.
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