Die Investitionen für das Rußweiherbad waren Thema beim CSU-Sommergespräch. "Der Neue Tag" berichtete darüber am 26. August 2010 unter der Überschrift "Meinungen bunt gemischt". Dazu meint ein Leser:
Die darin enthaltenen Investitionen bzw. Vorschläge zu einer eventuellen Umsatzsteigerung und Aufwertung des Rußweiherbades sind für mich Anlass zu Kritik. Ich sehe vor allem das Konzept und die Höhe der Investitionen als problematisch.
Im genannten Artikel wird eine "Matsch-Ecke" vorgestellt, die 50 000 Euro kosten soll. Dies empfinde ich als geringfügig überteuert, sogleich Matsch an sich doch schon vorhanden ist bzw. Luxus-Matsch oder ähnliches nicht von Nöten sein dürfte.
Abgesehen davon, dass Matsch für nur 1000 Euro den Kindern auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte, darf man jedoch auch nicht außer Acht lassen, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur in der Matsch-Ecke bleiben wird, sondern mit großer Freude der Kindern durch das ganze Bad, über die Liegewiese, zu den Eltern und sicherlich auch in die Handtücher der Eltern gebracht werden wird, wobei diese wahrscheinlich ähnlich wie die Badegäste wenig entzückt darüber sein dürften.
08.09.2010
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Briefe an die Redaktion
Doch zurück zu den Ideen zur Aufwertung des Naturbades: Es stellt sich mir durchaus die Frage, ob Ideen wie "Matsch-Ecke" oder Wege quer durchs Naturbad überhaupt nützlich sind bzw. einer tatsächlichen Umsatzsteigerung dienen.
Ein mit 2,50 Metern Breite geplanter Weg. . . fragwürdig, ob dieser tatsächlich als Weg zu bezeichnen ist oder eher als Straße. Ein Beispiel? Ein Porsche hat eine Breite von lediglich 2,12 Metern. Der "Weg" wird - ähnlich wie die vorgeschlagenen Sitzstufen - wohl mal wieder zulasten der ohnehin nicht so üppigen Liegefläche gehen.
Das Thema Investitionen am Rußweiher sollte sich etwas praktischer, in Richtung Weiher - also Wasser - orientieren. Ein Ausbaggern des Naturgewässers wäre sicherlich notwendiger als überteuerte Sonnensegel oder überdimensionierte Holzinseln oder eben Luxus-Matschecken. Vor allem deshalb ist ein Ausbaggern dringend angeraten, weil sich ansonsten die Matsch-Ecken-Diskussion erübrigt. Der Rußweiher mutiert zu einer überdimensionalen Matsch-Ecke: Sollte er weiterhin derart verlanden, könnte man ja mit den ersparten 50 000 Euro ein Plantschbecken bauen.
08.09.2010
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Briefe an die Redaktion
Zu allererst sollte man praktisch denken: Es ist nicht sehr sinnvoll, wie bei der letzten Sanierung, als erstes wirklich alles abzureißen und anschließend nur noch die Hälfte neu zu bauen. Bedauerlich finde ich den Verlust der Sprunganlage. Durch ein Ausbaggern könnte eine solche wieder errichtet werden und wäre sicherlich für viele Kinder und eventuell auch für Erwachsene interessant.
Ab dem Grundschulalter ist für Kinder ein Sprungturm eben wesentlich attraktiver als ein Bad im "Luxus-Matsch". Was ist mit den Wünschen der Bevölkerung? Mit den Wünschen der Kinder? Kinder jenseits von sechs Jahren? Warum kein Kompromiss? Eine kleine (Matsch-)Anlage für die Kleinen - den Rest der Summe investieren für die "Großen" (also Ausbaggern und Sprungturm). Dafür vollständiger Verzicht auf überflüssigen Weg und weitere Stufen?
Ganz einfach: Es wäre zu unkompliziert und mit zu wenig Geld wäre zu vielen Bürgern entsprochen - schade!
Alexander Gugel
Eschenbach
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