Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen
Kommentar von Alexander Pausch
Es sind jene selbst ernannten, Träger einer vermeintlichen göttlichen Wahrheit aus allen Offenbarungsreligionen - Judentum, Christentum und Islam -, die bis heute mit ihrem verblendeten Hass auf Menschen mit anderem Bekenntnis, diesen das Leben zur Hölle machen. Dabei lassen die religiösen Fanatiker den Kern einer jeden Religion vermissen: Den Respekt vor dem Menschen.
Christliche Fundamentalisten - der Pastor aus dem US-Sonnenscheinstaat Florida mit seinem finsteren Ansinnen der Bücherverbrennung ist beileibe nicht der einzige - können sich die Hand geben mit jenen, die unter Missbrauch des Islams Selbstmordattentäter aussenden. Beides sind Akte eines unsäglichen Glaubenskrieges.
Dagegen ist Kritik an Religionen, auch mittels Karikaturen, Teil der Meinungsfreiheit und damit Teil der öffentlichen Debatte in der freiheitlichen Demokratie. So schmerzhaft diese Kontroversen auch immer für die Anhänger der jeweiligen Religionen sein mögen, sie müssen diese aushalten, ohne darauf ihrerseits mit Gewalt zu antworten.






