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Augsburg
Manroland vor der Rettung
Insolvenzverwalter: Alle drei Standorte in Deutschland könnten überleben
Zwei Monate nach der Insolvenz des Druckmaschinenhersteller Manroland scheint das Überleben aller drei Standorte in Deutschland gesichert zu sein. Insolvenzverwalter Werner Schneider teilte am Montag mit, mit den jetzt vorliegenden Kaufangeboten könnten die Werke in Augsburg, Offenbach und Plauen mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" erhalten werden. "Wir haben inzwischen zwei Bieterkonzepte auf dem Tisch, die am kommenden Mittwoch dem Gläubigerbeirat zur Entscheidung vorgelegt werden", erklärte Schneider in Augsburg.Finanzinvestor bietet
Einer der beiden Bieter ist laut Finanzkreisen der US-Finanzinvestor Platinum Equity, der andere ein industrieller Investor aus Deutschland. Nach Informationen der "Augsburger Allgemeine" will Platinum alle drei Werke für rund 100 Millionen Euro übernehmen. Die Augsburger IG-Metall-Chefin Christiane de Santana sagte, ein amerikanischer Finanzinvestor habe zwar einen dreistelligen Millionenbetrag geboten, aber noch keine konkreten Aussagen zur Fortführung der Werke und zu seinen Personalplänen gemacht. Außerdem bleibe ein Finanzinvestor in der Regel nicht langfristig an Bord.
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