Oberpfalznetz.de > Mitreden > Kommentare > Handwerk profitiert von der Förderung der Energiewende

Von Alexander Pausch  |  20.01.2012  | Netzcode: 3111211  |  119 Mal gelesen.

Handwerk profitiert von der Förderung der Energiewende

Kommentar von Alexander Pausch

Tomi_SW_Finanzmarktsteuer.jpg
Klar Schiff! Karikatur: Tomicek
Die Zuversicht, die das Oberpfälzer Handwerk vermittelt, ist angesichts der mageren Konjunkturerwartungen für dieses Jahr ein Fundament, auf das die Region bauen kann. Die Aufträge tun ein Weiteres, um den Optimismus zu untermauern.

Gleichwohl weiß auch der ostbayerische Handwerksverband, dass zumindest im Baunebengewerbe ein Gutteil der positiven Entwicklung den seit Jahren fließenden Subventionen geschuldet ist. Nicht von ungefähr mahnt er an, die staatliche Förderung der energetischen Sanierung beizubehalten. Insofern dürften Veränderungen bei der Zwangsabgabe für die Photovoltaik über kurz oder lang deutliche Spuren nicht nur in den Auftragsbüchern der Hersteller, sondern auch bei den Handwerkern hinterlassen.

Ohne Zweifel ist der Optimismus, den Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) verbreitet, zum Großteil dem Amt geschuldet. Ein Wirtschaftsminister ist verpflichtet, Zuversicht zu verbreiten. Zumindest aus dem Handwerk wird diese noch geteilt. Doch der Konjunkturmotor ist bislang der Export, und dieser steht angesichts der weltweiten Abschwächung vor großen Herausforderungen.

Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen

Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.

Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.


Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:

Ihre E-Mail-Adresse:
Ihr Kennwort:

Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?

Dann registrieren Sie sich hier!
Zum Artikel: Ob Bahrain, Baku oder Kiew: Menschenrechte sind nicht teilbar

Ob Bahrain, Baku oder Kiew: Menschenrechte sind nicht teilbar

Kommentar von Albert Franz

Erst Proteste gegen das Formel-1-Rennen in Bahrain, dann Boykottaufrufe vor der Fußball-EM in der Ukraine - und nun das laute Grummeln über Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan. Sogar das mehr...
Zum Artikel: Auch Hollande nährt die Illusion, es gäbe ein Allheilmittel

Auch Hollande nährt die Illusion, es gäbe ein Allheilmittel

Kommentar von Alexander Pausch

Der neue französische Präsident François Hollande ist scheinbar in der Offensive. Auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel war er umschwärmt. Doch wer meint, daraus eine Vorentscheidung für eine künftige mehr...

Ein Holzkopf im Wald

Kommentar von Joachim Gebhardt

Man kann sich nur ans Hirn fassen: Was muss das für ein Mensch sein, der gefährliche Nägel heimtückisch in Wald- und Spazierwegen versteckt? Ein echter Umweltschützer sicher nicht, auch wenn er mehr...
Zum Artikel: Stromspeicher entscheiden über das Gelingen der Energiewende

Stromspeicher entscheiden über das Gelingen der Energiewende

Kommentar von Hans Klemm

Dem neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier ist zu wünschen, dass er über die Zahlen nachdenkt, die von der Deutschen Energie-Agentur stammen. Demnach soll im Jahr 2022, wenn alle Atomkraftwerke mehr...