Karstadt-Eigentümer spricht mit Insolvenzverwalter von Schlecker - Gläubiger geben Galgenfrist
Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat von den Gläubigern eine letzte Galgenfrist von einer Woche bekommen. Liegt Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz bis kommenden Freitag kein tragfähiges Fortführungskonzept vor, ist endgültig Schluss.
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Eigner des Chemiekonzerns Evonik kündigen Börsengang an
Der Chemiekonzern Evonik wagt trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten den Sprung an die Börse. Die Eigner des Essener Unternehmens haben am Freitag offiziell den Börsengang angekündigt. Gemeinsam mit Aufsichtsrat und Vorstand von Evonik planen RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC Capital Partners den ersten Handelstag "noch vor der Sommerpause", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.
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Der Automobilzulieferer Brose will seinen Umsatz in den nächsten drei Jahren um mehr als eine Milliarde Euro steigern. Eine Schlüsselrolle beim Expansionskurs spielt Bamberg. Dort plant das
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RAG zahlt insgesamt sieben Millionen Euro an betroffene Hausbesitzer und Mieter
Kurz vor dem Ende des Bergbaus im Saarland am 30. Juni hat sich die RAG mit Betroffenen auf die Zahlung von rund sieben Millionen Euro Entschädigung für Grubenbeben verständigt. Etwa 17 000
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Von Petra Albers, dpa |
23.01.2012
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Köln
Heiße Phase für Schnäppchenjäger
Um die warmen Klamotten loszuwerden, setzen viele Händler verstärkt den Rotstift an
Köln. Endspurt für Schnäppchenjäger: Mehr als eine Woche vor dem offiziellen Start des Winterschlussverkaufs gehen die Rabatte in vielen Geschäften in die heiße Phase. Vor allem Mode- und Sportfachhändler haben schon kräftig reduziert, denn wegen der milden Temperaturen und des ausbleibenden Schnees sind viele auf ihrer Winterware sitzen geblieben. Doch die muss jetzt dringend weg, damit Platz für die neue Frühjahrskollektion ist.
Die Kunden haben derzeit gute Chancen, viele Schnäppchen zu ergattern. Bild: dpa
Die Reduzierungen liegen nach Branchenangaben im Schnitt bei 50 Prozent - und es ist noch mehr drin. "Je mehr Wintersachen jemand im Programm hat, desto mehr wird er reduzieren, vor allem bei Bekleidung", sagt der Präsident des Verbands Deutscher Sportfachhandel, Werner Haizmann. "Das bewegt sich zwischen 30 und 70 Prozent." Der Sportfachhandel habe aufgrund des schlechten Saisongeschäfts 2011 etwa vier Prozent weniger Umsatz eingefahren als im Vorjahr.
Wichtige Karnevalswoche
Das bestätigt auch Roland Scheuermeyer, Sprecher des größten deutschen Sporthändlerverbunds Intersport in Heilbronn: "Wer stark im Wintersport engagiert ist, wird stärker reduzieren als andere." Im Preis runtergesetzt seien in erster Linie warme Jacken, Mützen, Schals und Funktionskleidung - Sportgeräte wie Skier oder Snowboards dagegen eher weniger.
"Die Karnevalswoche ist traditionell ein wichtiger Ski-Termin, wer da einen Winterurlaub gebucht hat, stattet sich vielleicht noch aus", meint Scheuermeyer. "Außerdem wäre es nicht das erste Mal, dass bei uns im Februar oder März noch Schnee fällt."
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Von Petra Albers, dpa |
23.01.2012
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Köln
Heiße Phase für Schnäppchenjäger
Um die warmen Klamotten loszuwerden, setzen viele Händler verstärkt den Rotstift an
Auch die Bekleidungshändler haben die Hoffnung auf den Winter noch nicht gänzlich aufgegeben. "Wir pokern alle: Der Handel spekuliert, ob die Kunden doch noch kommen und kaufen, und die Kunden spekulieren, ob es sich jetzt überhaupt noch lohnt, Wintersachen zu kaufen", sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels (BTE), Jürgen Dax, in Köln. "Fakt ist: Als wir letzte Woche mal ein paar kältere Tage hatten, sind die Umsätze prompt gestiegen." Für 2011 erwartet der BTE aber auch wegen des schlechten Wintergeschäfts nur ein kleines Umsatzplus von ein bis zwei Prozent.
In vielen Textilgeschäften hingen zwar schon vor Weihnachten die ersten "Sale"-Schilder, aber flächendeckend geht es nach Angaben von Dax erst jetzt so richtig los. "Es ist noch viel in den Lagern, das muss raus." Daunenjacken, gefütterte Mäntel und Strickpullover - auch in modischen Farben - würden teils drastisch reduziert.
Was die Kunden freut, ist für die Geschäftsleute meist betrüblich: "Alles, was mehr als 40 Prozent reduziert ist, deckt am Ende die Kosten nicht mehr", erklärt Dax. Dennoch bleibe den Händlern oft nichts anderes übrig, als mit den Preisen weiter runterzugehen, wenn sie ihre Bestände loswerden wollen. Denn in den Läden ist nicht genug Platz, um die Ware bis 2013 zu horten.
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Köln
Heiße Phase für Schnäppchenjäger
Um die warmen Klamotten loszuwerden, setzen viele Händler verstärkt den Rotstift an
Nochmalige Reduzierung
Wenn der Winterschlussverkauf (WSV) am 30. Januar auch offiziell beginnt, wird bei vielen Teilen wohl nochmals der Rotstift angesetzt. Der WSV ist seit dem Fall des Rabattgesetzes vor rund zehn Jahren eine freiwillige Angelegenheit, an der sich aber die meisten Händler orientieren. Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland werden sich insgesamt etwa drei Viertel aller Einzelhändler daran beteiligen. Neben Mode- und Sportfachhändlern sind unter anderem auch Möbelhäuser, Bau- und Elektronikmärkte dabei.
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2011 sechs Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr - Sorge wegen steigender Energiekosten - Appell an die Politik
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