Heftige Kritik an den Aussagen von Regierungspräsidentin Brigitta Brunner beim besuch der NT-Redaktion hatten Bürgermeister aus dem Stiftland geübt. Dazu schreibt ein Leser aus Waldsassen:
Die Empörung der drei Bürgermeister von Wiesau, Tirschenreuth und Mitterteich ist nur allzu verständlich . Seit Jahrzehnten wird von staatlicher Seite gegen den Bevölkerungsschwund im Grenzland nur geredet. Selbst dort, wo man von staatlicher Seite Einfluss hätte, wird nichts getan.
Während die Nachbarn an der Schnittstelle zwischen zwei EU-Staaten im Herzen Europas nun im Gegensatz zu den 40 Jahren der Nachkriegszeit, kräftig aufbauen, zwischen Eger-Asch und den böhmischen Weltbädern investieren und bauen, was das Zeug hält, schafft man hier bei uns friedlich ein Niemandsland.
Unsere Immobilien verfallen in die Wertlosigkeit. Wo liegt denn das Problem, Behörden in die Randregionen zu verlagern? Ballungszentren kann sich ein Normalverdiener ohne staatliche Unterstützung doch gar nimmer leisten. Wie sollen junge Leute in der Heimat gehalten werden, wenn alle Verdienstmöglichkeiten wegbrechen? Wieso schafft man nicht mittels staatlicher Förderung eine sanfte Industrieansiedelung in einer Region, in der fleißige, gut ausgebildete Menschen noch ansässig sind und bleiben wollen? In Oberbayern ist doch auch alles möglich.
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24.01.2012
| Netzcode: 3115899 | 184 Mal gelesen.
Briefe an die Redaktion
Wir mussten letzte Woche einen banalen Kartoffelschäler in Eger kaufen, weil es in Waldsassen keine Haushaltswaren mehr gibt. Vor 20 Jahren musste man in Waldsassens Innenstadt noch suchen, wenn man einen Laden in guter Geschäftslage anmieten wollte . Heute muss man zwischen leerstehenden Lokalen suchen, um einen bewirtschafteten Einzelhandel außer den Discountern und Großmärkten zu finden!
Staatsdiener müssen doch dorthin gehen, wo der Dienstherr sie hinbeordert, meinte ich. Hier ist es doch lebenswert, eine herrliche Gegend, niedrige Lebenshaltungskosten, offene Grenzen, intakte Natur, drei Weltbäder und Sibyllenbad vor der Haustüre, Theater, Konzerte in naher Umgebung. Kulturelle Verödung gibt es nicht, im Gegenteil.
Der Euro ist hier noch etwas wert. Wieso sich unsere Bevölkerung alles gefallen lässt, ist mir rätselhaft. Jetzt mucken mal drei Bürgermeister auf. Schaun mer mal, wie sehr die Oberen sich darüber amüsieren.
Franz SchwarzmeierWaldsassen
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24.01.2012
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Briefe an die Redaktion
Euphorie nicht angezeigt
Der Stadtrat hat den Verzicht bei den "Wasserbescheiden" für die Altfälle beschlossen (NT-Bericht vom Samstag mit dem Titel "Bei Wasser die Wogen geglättet"). Dazu schreibt ein Leser:
"Eine Euphorie ist nicht angezeigt. Im Gegenteil! Diese 2,6 Millionen Euro werden von allen Wasserabnehmern ab 2014 wieder eingefordert. Freude wäre aufgekommen, wenn das Gesamtpaket (Bescheide zur erstmaligen Herstellung von Wasser- und Abwasseranlage)als erledigt betrachtet worden wäre.
Der Bürgermeister hat immer von der Gerechtigkeit gesprochen, dass 90 Prozent der Hausbesitzer die Ersterschließung bezahlt haben. Die Beweispflicht liegt bei den betroffenen Hausbesitzern.
Nun hat man eine andere Argumentation! Nun spricht man von verschwundenen Unterlagen und einfach von zu vielen Lücken. Der Bürgermeister hat diese meine Aussage seinerzeit im OTV als unwahr hingestellt und sich bis heute diesbezüglich nicht entschuldigt! Auch bei den Bescheiden für die Kanalgebühren sind meines Wissens über 60 wieder zurückgenommen worden, weil nachträglich Fehler festgestellt wurden.
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24.01.2012
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Briefe an die Redaktion
Beim Akt Bauverein ist die erste Eintragung bezüglich Zahlungen "eigenartigerweise" erst ab 1971 registriert. Die Genossenschaft muss für den Kanalanschluss gemäß dem Stadtratsbeschluss 114 000 Euro in Teilbeträgen bezahlen. Dazu kommen Gebühren für die Streitsache beim Bayerischen Verwaltungsgericht und für den Rechtsanwalt.
Die Kanalgebühren sind aktivierungsfähig, die anderen Kosten müssen in der allgemeinen Auflistung der Aufwendungen mit untergebracht werden. Es geht aber nicht nur um den Bauverein. Für viele kleine Hausbesitzer ist auch eine Ratenzahlung von 1000 Euro im Jahr sehr viel Geld und eine Aussage, dass Häuschen zu verkaufen und dann ins Altersheim zu gehen, ist auch nicht hilfreich.
Diese vorliegenden Bescheide sind unausgewogen und unsozial! Wir gehen davon aus, dass das Verwaltungsgericht den Klagen gegen die Stadt Recht gibt, wohl wissend: Das Meer und die Gerichte sind in Gottes Hand."
Klaus Döbereiner
Geschäftsführender Vorstand des Bauvereins Tirschenreuth
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Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
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Zum Bericht "Zocken mit Agrarrohstoffen":
Nach Immobilien, undurchschaubaren Finanzprodukten und Wetten gegen ganze Staaten haben jetzt die Finanzhaie unsere Grundnahrungsmittel ins Visier genommen
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"Stinkendes Wasser im Gesicht"
Zur Glosse "Vielleicht hilft ja 'ne Abkühlung":
Dienstagmorgen, schönes Wetter, ein guter Tag für eine Rennrad-Trainingsrunde. Gerade genieße ich die
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Zum Artikel "Bischof Müller schießt sich erneut auf Reformgruppen ein":
Lassen Sie mich als erstes klarstellen, dass ich mich als relativ gläubiger Christ und Angehöriger der katholischen
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Zum Thema "Durch Zocken verliert die JP Morgan Chase 2 Milliarden" und Wetten auf die Preise von Nahrungsmitteln:
Wenn irgendwelche Zocker in diversen Hinterzimmern illegales Glückspiel betreiben
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das Cineplex
Zur Stadtrats-Entscheidung für ein Multiplex-Kino in Amberg:
Seit vielen Jahren besuche ich wöchentlich die Amberger Kinos. Hier werden für jeden Geschmack Filme angeboten,
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Der geplante Kapellen-Neubau in Weiden-Ost beschäftigt unsere Leser weiterhin.
Gibt's nicht doch noch ein Nachdenken?
Ich bin zwar nicht Pfarrangehöriger, habe aber zig Jahre in St.
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Nicht gegen, sondern mit Förderkreis
Zum Bericht über die jüngste Friedenfelser Gemeinderatssitzung schreibt ein Leser:
Hat man den Bericht der Gemeinderatsitzung vom 24. April gelesen,
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Zu der Berichterstattung über das geplante Mulitplex-Kino:
Ich habe mit Bedauern die Zeitungsberichte gelesen und möchte mich als jahrzehntelanger Filmvorführer (sieben Jahre im Park-Theater sowie
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Aussagenicht getroffen
Zum Bericht über die Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins vom 25. April will die Vorsitzende des Vereins, Mariele Junak, einiges aus ihrer Sicht
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Zu den Maßnahmen der Bundesregierung gegen Spritpreise:
Noch unklar ist, wie viele Benzin-Kontrolleure in der neuen Behörde beschäftigt werden sollen. Nach Angaben der Branche müssten es mehrere
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Der Bericht "Wetterküche brodelt kräftig" findet Widerspruch:
Der DWD (Deutsche Wetter Dienst) kann seine eigene Statistik wohl nicht lesen. Schon für einen Laien ist darauf erkennbar, dass seit
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Eine Leserin stellt ihre beruflichen Erfahrungen dem Artikel "Pflegeheime und die Beurteilung der Krankenkassen" kritisch gegenüber:
Ich arbeite selbst in einer solchen Einrichtung als
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Zuschriften auf der Leserbrief- Seite müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Wir behalten uns vor, Inhalte sinnwahrend zu straffen. Beleidigende oder ehrenrührige Formulierungen
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Zu Äußerungen des Bundesgesundheitsministers unter dem Titel "Bahr: Weniger Operationen":
Als vor einigen Jahren der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder - noch ein wenig ungeschickt,
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Zur Meldung "Zusammenbruch des Urteilsvermögens", in dem Israels Premier Benjamin Netanjahu den Schriftsteller Günter Grass scharf kritisiert:
Kann es vielleicht sein, dass diese israelische
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Zu den Wahlergebnissen in Europa und speziell in Schleswig-Holstein:
Erneut wurde eine schwarz-gelbe Regierung abgewählt. Baden- Württemberg lässt grüßen. Die FDP hat, berücksichtigt man den
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Eine weitere Lesermeinung zu dem Plänen im Gesundheitswesen, die im Artikel "Schriller Streit um künstliche Hüften" zusammengefasst waren:
Einmal mehr zeigt die FDP ihr wahres Gesicht. Wortfloskeln
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Höchste Zeit füreine Veränderung
Zum NT-Artikel über die Siegerehrung zum Abschluss der Stadtmeisterschaft im Kegeln in Waldsassen (Ausgabe Dienstag, 8. Mai, Seite 20):
Susanne
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Bei Biomasse vom Saulus zum Paulus
Zu "Nahwärme-Kunden sparen enorm" (AZ/SRZ vom 5. Mai):
Es freut mich, dass sich die CSU in ihrer Einstellung zu Biomasse-Kraftwerken in öffentlicher
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