Karstadt-Eigentümer spricht mit Insolvenzverwalter von Schlecker - Gläubiger geben Galgenfrist
Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat von den Gläubigern eine letzte Galgenfrist von einer Woche bekommen. Liegt Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz bis kommenden Freitag kein tragfähiges Fortführungskonzept vor, ist endgültig Schluss.
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Eigner des Chemiekonzerns Evonik kündigen Börsengang an
Der Chemiekonzern Evonik wagt trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten den Sprung an die Börse. Die Eigner des Essener Unternehmens haben am Freitag offiziell den Börsengang angekündigt. Gemeinsam mit Aufsichtsrat und Vorstand von Evonik planen RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC Capital Partners den ersten Handelstag "noch vor der Sommerpause", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.
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Der Automobilzulieferer Brose will seinen Umsatz in den nächsten drei Jahren um mehr als eine Milliarde Euro steigern. Eine Schlüsselrolle beim Expansionskurs spielt Bamberg. Dort plant das
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RAG zahlt insgesamt sieben Millionen Euro an betroffene Hausbesitzer und Mieter
Kurz vor dem Ende des Bergbaus im Saarland am 30. Juni hat sich die RAG mit Betroffenen auf die Zahlung von rund sieben Millionen Euro Entschädigung für Grubenbeben verständigt. Etwa 17 000
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Von (dpa) |
25.01.2012
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München
Siemens spürt die Flaute
Konzern startet mit Gewinneinbruch ins neue Geschäftsjahr - Erneuerbare Energien mit Verlust
München. (dpa) Die Schuldenkrise und das Geschäft mit erneuerbaren Energien haben Siemens den Start ins neue Geschäftsjahr verdorben. Zwischen Oktober und Dezember 2011 sank das Konzernergebnis um 17 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro.
Rund 300 Mitarbeiter der Siemens-Tochter Osram und Nokia Siemens Networks demonstrieren am Dienstag am Rande der Siemens-Hauptversammlung in München. Bild: dpa
Im ersten Quartal 2011/12 legte der Umsatz dank eines Auftragspolsters von 102 Milliarden Euro zwar noch einmal um zwei Prozent auf 17,9 Milliarden Euro zu. Der Auftragseingang lag jedoch um fünf Prozent unter dem des Vorjahres. "2012 wird kein leichtes Jahr. Auch wenn es in der zweiten Jahreshälfte zu einer Erholung kommt, müssen wir hart arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen", sagte Siemens-Chef Peter Löscher auf der Hauptversammlung am Dienstag in München. Der Manager will einen Jahresgewinn von sechs Milliarden Euro einfahren.
Ausgerechnet das Geschäft mit erneuerbaren Energien, auf das Siemens große Hoffnungen setzt, macht Löscher nun Sorgen. Solar- und Windenergie teilten unter sich zum Start ins neue Geschäftsjahr einen Verlust von 48 Millionen Euro auf. Bürokratische Hindernisse bei der Anbindung von Windparks auf hoher See an das Stromnetz büßte der Konzern mit Abschreibungen in Höhe von 203 Millionen Euro.
Zurückhaltung in Asien
Beim Geschäftssektor Infrastructure & Cities drückten Verzögerungen bei der Auslieferung von Zügen an die Deutsche Bahn und damit verbundene Abschreibungen von 69 Millionen Euro den Gewinn. Auf den beiden anderen Konzernsektoren, Gesundheitstechnik und Industrie, lasteten Kosten für strukturelle Umbauten oder den Vertrieb sowie sinkende Bestellungen. Als Ursachen für den Nachfragerückgang machte Siemens sowohl die Euro-Schuldenkrise als auch eine große Kaufzurückhaltung in Asien aus. Allein in China sank der Bestelleingang um 17 Prozent auf unter 1,4 Milliarden Euro.
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München
Siemens spürt die Flaute
Konzern startet mit Gewinneinbruch ins neue Geschäftsjahr - Erneuerbare Energien mit Verlust
In China werde sich die Nachfrage in den nächsten Quartalen wieder verbessern, sagte Löscher. Für Europa rechnet er mit einer "milden Rezession", in den USA mit einem stabilen Umfeld, und die Entwicklungsländer blieben weiter Wachstumsmotor". Insgesamt kalkuliert die Konzernführung mit einem ebenfalls schwierigen zweiten Geschäftsquartal. Neben den konjunkturellen Risiken droht Ungemach von dem Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN). Der geplante Abbau von weltweit 17 000 Stellen wird laut Siemens-Finanzchef Joe Kaeser den Konzern mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag belasten.
Mitarbeiter demonstrieren
Die rund 8800 zur Hauptversammlung angereisten Aktionäre hatten wenig am erfolgreichen Geschäftsjahr 2010/2011 auszusetzen. Allerdings forderten sie eine höhere Dividende als die in Aussicht gestellten drei Euro je Aktie. Am Rande der Hauptversammlung demonstrierten Mitarbeiter von Osram und NSN den angekündigten Abbau mehrerer tausend Arbeitsplätze. NSN-Gesamtbetriebsratschef Georg Nassauer warf Nokia katastrophales Management vor und forderte: "Siemens muss personell und finanziell die Verantwortung übernehmen, und die Führung muss zurück nach Deutschland!" Osram-Gesamtbetriebsratschef Willi Sattler sagte, die Beschäftigten in Deutschland hätten Osram groß gemacht, und jetzt wolle sich das Management von ihnen verabschieden. "Das werden wir nicht zulassen."
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