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Von Frank Werner  |  27.01.2012  | Netzcode: 3119376  |  182 Mal gelesen.

Die Polizei ist die stärkste Waffe gegen die Angst

Kommentar von Frank Werner

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Deutscher Rettungsschirmständer. Karikatur: Tomicek
Ein Gefühl der Angst liegt bleischwer über der Region. Schon wieder ein Toter, diesmal womöglich ein eiskalter Mord. Erst vor einer Woche starben vier Menschen bei Familiendramen. Viele fragen sich ratlos: Was ist bloß los bei uns? Lebe ich hier noch sicher? Warum diese Bluttaten in Weiden, in Altenstadt, in Schwandorf? Nicht im Moloch der Großstädte, sondern mitten in der Provinz.

Klar, die Mär von der heilen Welt im ländlichen Raum ist x-fach widerlegt. Das Leben kennt hier die Sonnen- wie die Schattenseiten genauso wie überall sonst auch. Die furchtbarsten Verbrechen geschehen manchmal gerade in der Einöde, in der Einsamkeit. Hinterkaifeck steht exemplarisch als Synonym für das Grauen. Irritierend bei den jüngsten Fällen ist die Rolle des Internets. Gerüchte über mögliche Täter machen hier rasend schnell die Runde. Die Wahrheitsfindung kann mit dem Tempo des Informationsflusses im Netz nicht mehr mithalten.

Doch auf eines ist Verlass: Die Polizei leistet bei all diesen grauenvollen Einsätzen einen Top-Job. Ohnehin oftmals über die Belastbarkeitsgrenze eingesetzt, fahnden die Beamten nach den Tätern rund um die Uhr. Und sie werden auch in Weiden erfolgreich ermitteln. Die Arbeit der Polizisten ist die stärkste Waffe gegen die Angst.

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