Karstadt-Eigentümer spricht mit Insolvenzverwalter von Schlecker - Gläubiger geben Galgenfrist
Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat von den Gläubigern eine letzte Galgenfrist von einer Woche bekommen. Liegt Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz bis kommenden Freitag kein tragfähiges Fortführungskonzept vor, ist endgültig Schluss.
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Eigner des Chemiekonzerns Evonik kündigen Börsengang an
Der Chemiekonzern Evonik wagt trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten den Sprung an die Börse. Die Eigner des Essener Unternehmens haben am Freitag offiziell den Börsengang angekündigt. Gemeinsam mit Aufsichtsrat und Vorstand von Evonik planen RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC Capital Partners den ersten Handelstag "noch vor der Sommerpause", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.
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Der Automobilzulieferer Brose will seinen Umsatz in den nächsten drei Jahren um mehr als eine Milliarde Euro steigern. Eine Schlüsselrolle beim Expansionskurs spielt Bamberg. Dort plant das
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RAG zahlt insgesamt sieben Millionen Euro an betroffene Hausbesitzer und Mieter
Kurz vor dem Ende des Bergbaus im Saarland am 30. Juni hat sich die RAG mit Betroffenen auf die Zahlung von rund sieben Millionen Euro Entschädigung für Grubenbeben verständigt. Etwa 17 000
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Von (dpa) |
01.02.2012
| Netzcode: 3124926 | 89 Mal gelesen.
München
Traurige Gewissheit
Nokia Siemens streicht Standort Deutschland zusammen
Der angeschlagene Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks will in Deutschland 2900 Stellen streichen und damit fast ein Drittel aller Jobs hierzulande abbauen. Zudem soll ein Großteil aller Standorte geschlossen werden, darunter auch der mit Abstand größte in München. Allein dort sind rund 3600 Mitarbeiter betroffen, die ihren Arbeitsplatz verlieren sollen oder umziehen müssen.
Nur noch fünf Standorte
Wie das kriselnde Unternehmen am Dienstag mitteilte, soll das Geschäft in Deutschland künftig auf die fünf Standorte in Berlin, Bonn, Bruchsal, Düsseldorf und Ulm konzentriert werden. Die übrigen 30 Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet sollen geschlossen werden. Darüber, wie die Stellen nun abgebaut werden, werde NSN rasch Gespräche mit dem Betriebsrat aufnehmen, sagte ein Konzernsprecher.
NSN ist eine Tochter des finnischen Handyherstellers Nokia und des Münchner Elektroriesen Siemens. Der seit Jahren schwächelnde Konzern hatte bereits Ende November nach einer weiteren Milliarden-Spritze der Eigentümer Pläne für eine umfassende Schrumpfkur vorgestellt. Weltweit sollen 17 000 Jobs gestrichen und zahlreiche Standorte geschlossen werden. NSN hatte zuletzt rund 74 000 Mitarbeiter.
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München
Traurige Gewissheit
Nokia Siemens streicht Standort Deutschland zusammen
"Uns ist bewusst, dass dies eine erhebliche Reduzierung der Mitarbeiterzahl ist und wir möchten diese mit Respekt und unter Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen umsetzen", teilte NSN-Deutschland-Chef Hermann Rodler mit. NSN will mit den Plänen jährlich rund eine Milliarde Euro einsparen und Geschäftsbereiche eindampfen. Ein Siemens-Sprecher kündigte an, dass geeignete NSN-Mitarbeiter bei der Vergabe von offenen Stellen bei Siemens bevorzugt behandelt würden.
Von den derzeit 35 NSN-Standorten, an denen allerdings zum Teil nur 10 Menschen arbeiten, bleiben fünf. In Nordrhein-Westfalen, wo NSN mit Kunden wie Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica 80 Prozent seines deutschen Geschäfts macht, werden künftig Bonn und Düsseldorf weitergeführt. In Berlin und Bruchsal findet die Fertigung statt. In Ulm entwickelt NSN etwa Technik für den neuen Mobilfunkstandard LTE.
Widerstand der IG Metall
Die IG Metall kündigte umgehend Widerstand gegen die Pläne an. "Wir wehren uns zusammen mit den Beschäftigten gegen diesen Kahlschlag", sagte der IG-Metall-Beauftragte für NSN, Michael Leppek. Ziel sei, möglichst viele Jobs zu erhalten und die Schließung des Standorts München noch zu verhindern. Die Beschäftigten hätten schockiert reagiert, sagte NSN-Gesamtbetriebsratschef Georg Nassauer. "Wir Betriebsräte werden zusammen mit der IG Metall alles tun, um den Abschied von NSN aus Deutschland zu verhindern." Am Mittwoch soll es in München Proteste geben.
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