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02.02.2012  | Netzcode: 3125826  |  110 Mal gelesen.
Schwandorf

Drohenden Schlaganfall entlarven

Routinekontrolle für Risikopatienten ab 60 - Erfolgreiche Zwischenbilanz in St. Barbara

Schwandorf. Rund 15 Monate nach ihrer ersten Operation am Krankenhaus St. Barbara ziehen Dr. Christine Tabken, Oberärztin in der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie und ihr Chefarzt Dr. Detlef Schoenen eine erste Zwischenbilanz. Seit Oktober 2010 hat Dr. Tabken rund 2500 Patienten mit gefäßchirurgischen Erkrankungen versorgt. Zwei von ihnen fühlen sich der Oberärztin für Gefäßchirurgie zu besonderem Dank verpflichtet.

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Mit Hilfe eines Ultraschallgeräts kann Gefäßchirurgin Dr. Christine Tabken sofort erkennen, ob an der Halsschlagader eine gefährliche Engstelle vorliegt und dem Patienten womöglich ein Schlaganfall droht. Bild: hfz
Sophie von der Sitt (83) kam wegen eines alten Krampfaderleidens zu Dr. Tabken. Vor 23 Jahren hat sie sich bereits einmal einer Krampfadern-Operation unterzogen, heißt es in einer Verlautbarung der Klinik. Im Laufe der Jahre musste sie jedoch feststellen, dass die Probleme zurückgekommen waren. Quarkwickel und Stützstrümpfe konnten gegen das ständige unangenehme Hitzegefühl und die Schmerzen im Bereich des linken Beins nichts mehr ausrichten.

Genetische Veranlagung



Die 83-Jährige gehört zu den Patienten, bei denen es zu einer sogenannten "Rezidivvarikosis" kommt. "Es ist leider häufig, dass bei einer genetischen Veranlagung Krampfadern 15 bis 20 Jahre nach der ersten Operation erneut auftreten", berichtet Dr. Christine Tabken. Unbehandelte Krampfadern führten jedoch zu offenen Stellen an den Unterschenkeln, die vor allem im Alter oft nicht mehr abheilen würden. Bekannte gaben Sophie von der Sitt schließlich den Tipp, sich an die Schwandorfer Gefäßchirurgin zu wenden. Mitte Dezember entschloss sie sich zur Operation und ist von der Behandlung und dem Ergebnis sehr überzeugt. Auch Ehemann Oskar (83) bestätigt: "Dein Bein sieht wieder richtig gut aus."

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