Von Erich Lobenhofer |
03.02.2012
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Nürnberg
"In Winterpause nichts Spektakuläres"
Rummenigge begründet Zurückhaltung der Bayern auf dem Transfermarkt - Arena ein Meilenstein
Nürnberg. Für Karl-Heinz Rummenigge gibt es zwischen dem von den Fans erträumten Einzug ins Champions-League-Finale - am 19. Mai in München - und dem Gewinn der Meisterschaft in der Bundesliga einen direkten Zusammenhang: "Deshalb müssen wir zusehen, dass wir oben bleiben!" so der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München am Dienstag bei der Tucher-Sport-Arena im Süd-West-Park-Hotel Nürnberg.
Karl-Heinz Rummenigge - seit exakt zehn Jahren hat er den Vorstandsvorsitz bei Bayern München inne. Am Dienstag war er in Nürnberg zu Gast bei der Tucher-Sport-Arena. Bild: ben
Angesichts der Leistungsstärke jener Clubs, die sich noch in der Champions-League tummeln, sieht der 56-Jährige nur dann "theoretische Chancen für das Erreichen des Endspiels, wenn wir den Titel holen".
Wenn der Rekordmeister nach 34 Spielen noch immer an der Spitze stehe, bringe er so viel Schwung mit, um auch nach den Sternen greifen zu können - wenn er bis dahin noch im Rennen ist. Zunächst aber gelte es die zwei bevorstehenden Partien gegen den FC Basel ernstzunehmen.
Als wichtigstes Ereignis seiner ersten Funktionärsdekade bezeichnete Rummenigge den Bau der Allianz-Arena: "Seit der Eröffnung 2005 ist jedes Spiel ausverkauft. Dieses Stadion ist ein Meilenstein und die Heimat des FC Bayern." Dass sein Verein, trotz der finanziellen Potenz, in der Winterpause nicht auf dem Transfermarkt zugeschlagen hat, begründete er pauschal: "Wenn wir Spieler holen, dann müssen sie eine Verstärkung für Bayern sein. In der Winterpause gab es nur einige Schnäppchen, nichts Spektakuläres."
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Nürnberg
"In Winterpause nichts Spektakuläres"
Rummenigge begründet Zurückhaltung der Bayern auf dem Transfermarkt - Arena ein Meilenstein
Außerdem halte Trainer Jupp Heynckes den vorhandenen Kader für alle drei Wettbewerbe, in denen die Münchener noch vertreten sind, für ausreichend. Er selbst sehe die Mannschaft von der Quantität "am Limit, von der Qualität her relativ gut aufgestellt".
Nicht nur Hoffnung
Zur Personalie Breno bekannte sich Rummenigge zunächst zu dem Spieler: "Wir sind von seinem Talent überzeugt." Fast im gleichen Atemzug aber schränkte er ein: "Er ist jetzt vier Jahre in München und hat's noch nicht geschafft - bei keinem der vier Trainer." Den Punkt abschließend verdeutlichte der Vorstandsvorsitzende zu Brenos im Sommer auslaufenden Vertrag, dass hier nicht immer nur auf das Prinzip Hoffnung gesetzt werden könnte.
Angesichts der Alzheimer-Erkrankung von Rudi Assauer sagte der Bayern-Funktionär: "Ich war geschockt, als ich davon erfuhr." Er bescheinigte dem ehemaligen Schalke-Manager, ein "Typ" gewesen zu sein, einer, dem er stets großen Respekt entgegengebracht habe. Mit dem Bau der Arena in Gelsenkirchen habe sich Assauer zum Vorreiter für die gesamte Bundesliga und deren Stadienkultur gemacht.
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Nürnberg
"In Winterpause nichts Spektakuläres"
Rummenigge begründet Zurückhaltung der Bayern auf dem Transfermarkt - Arena ein Meilenstein
Eher Kopfschütteln hatte Rummenigge parat, als die Rede auf Lothar Matthäus und dessen Daily-Soap-Engagement kam. Der Rekordnationalspieler sei in seiner ersten Karriere "ein fantastischer Fußballer" und absoluter Kenner der Szene gewesen. Dass die zweite Karriere als Trainer aus dem Ruder gelaufen sei, führte der Bayern-Funktionär darauf zurück, dass es Matthäus nicht gelungen sei, eine Anstellung bei einem deutschen Club zu bekommen: "Und wenn es dann nicht so richtig läuft, kannst du schon mal direkt bei einer Daily Soap landen."
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