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Von (bkr)  |  03.02.2012  | Netzcode: 3126892  |  397 Mal gelesen.
Immenreuth

Einzigartig und total unsinnig

Bahnbrücke in Immenreuth war am Mittwochabend Thema bei "Kontrovers"

Immenreuth. (bkr) Auf eine "einzigartig unsinnige Brücke" stieß das dritte Bayerische Fernsehprogramm in der Oberpfalz. Genau gesagt am Bahnhof in Immenreuth. Unter "Wahnsinn" wurde am Mittwochabend eine dreiminütige Reportage in "Kontrovers" zur neuen, vor zehn Jahren fertiggestellten Fußgängerbrücke zu den Bahngleisen gesendet.

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Immenreuths Bürgermeister Peter Merkl verwies auf die vertragliche Verpflichtung der Bahn, den Steig zu verlegen. Dieser will das Unternehmen jetzt in zwei Jahren nachkommen - vielleicht.
Diese neue Brücke hatte die Gemeinde Immenreuth schon vor über zehn Jahren gebaut. Sie ist die Vorleistung oder der Anteil der Kommune an dem Plan, den Bahnsteig vom ehemaligen Bahnhof zur Ortsmitte hin zu verlegen. Jedoch kann die Brücke nicht für ihren eigentlich bestimmten Zweck verwendet werden. Denn die Deutsche Bahn lässt seitdem die Gemeinde im Regen stehen und mutet ihr zusätzlich jährliche Kosten in Höhe von 5000 Euro für die technische Überprüfung des alten Bahnsteigs zu. Das historische Bauwerk aus Stahl stammt bereits aus dem Jahre 1899 und sollte eigentlich schon längst abgerissen und verschrottet sein.

Nur schöne Worte



Lothar Volz, einen Immenreuther Bürger, ärgerten "die ständigen leeren Versprechungen der Bahn". Das Resümee der Sendung war, wie alle die Jahre zuvor: Schöne Worte und wieder nur Versprechungen der Bahn, aber kein konkretes Datum für den Bau des neuen Bahnsteigs.

Alle dürfen weitere rätseln, wann endlich die Gemeinde die alte Eisenbrücke über die Gleisanlagen abbrechen kann. Das ist besonders bitter, denn die Bahn hat der Kommune das alte Stück schon vor Jahren als "Geschenk" aufs Auge gedrückt.

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