Karstadt-Eigentümer spricht mit Insolvenzverwalter von Schlecker - Gläubiger geben Galgenfrist
Die insolvente Drogeriekette Schlecker hat von den Gläubigern eine letzte Galgenfrist von einer Woche bekommen. Liegt Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz bis kommenden Freitag kein tragfähiges Fortführungskonzept vor, ist endgültig Schluss.
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Eigner des Chemiekonzerns Evonik kündigen Börsengang an
Der Chemiekonzern Evonik wagt trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten den Sprung an die Börse. Die Eigner des Essener Unternehmens haben am Freitag offiziell den Börsengang angekündigt. Gemeinsam mit Aufsichtsrat und Vorstand von Evonik planen RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC Capital Partners den ersten Handelstag "noch vor der Sommerpause", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.
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Der Automobilzulieferer Brose will seinen Umsatz in den nächsten drei Jahren um mehr als eine Milliarde Euro steigern. Eine Schlüsselrolle beim Expansionskurs spielt Bamberg. Dort plant das
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RAG zahlt insgesamt sieben Millionen Euro an betroffene Hausbesitzer und Mieter
Kurz vor dem Ende des Bergbaus im Saarland am 30. Juni hat sich die RAG mit Betroffenen auf die Zahlung von rund sieben Millionen Euro Entschädigung für Grubenbeben verständigt. Etwa 17 000
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Von (dpa) |
03.02.2012
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Frankfurt
Mäßige Zahlen zum Abschied
Deutsche Bank im vierten Quartal nur dank Steuergutschrift mit Gewinn - Schwierige Zeiten
Frankfurt. (dpa) Die Schuldenkrise in Europa hat dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, seine letzte Jahresbilanz verdorben. Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen und ein schwaches Kapitalmarktgeschäft konnten durch bessere Zahlen bei Privatkunden nur zum Teil ausgeglichen werden. Seine Nachfolger stimmte der 63-Jährige am Donnerstag auf weiterhin widrige Zeiten ein.
Nach rund zehn Jahren an der Spitze der Deutschen Bank zieht sich Josef Ackermann (63) am 31. Mai aus dem operativen Geschäft zurück. Doch eine große Party soll es nicht geben. "Ich mag mich nicht zelebrieren, ich mag diese Laudatios nicht", sagte er am Donnerstag bei der Bilanzvorlage. "Wir werden zwei Dinge tun: Wir werden ein Abendessen haben vor der Hauptversammlung. Und auf der Hauptversammlung werde ich ein paar Worte des Dankes sagen. And that's it." Bild: dpa
Bis zu einer dauerhaften Lösung der Schuldenkrise werde "das politische und ökonomische Umfeld volatil und schwierig bleiben", sagte Ackermann in Frankfurt. Ackermann betonte jedoch: "Die Deutsche Bank steht gut da. Sie ist für die Zukunft gut gerüstet. Und sie wird eine gute Zukunft haben." Ackermann wird mit Ablauf der Hauptversammlung Ende Mai von seinen Vorstandskollegen Anshu Jain und Jürgen Fitschen abgelöst.
Im vierten Quartal rutschte das Institut vor Steuern mit 351 Millionen Euro in die roten Zahlen. Im Schlussquartal 2010 hatte die Deutsche Bank vor Steuern noch 707 Millionen Euro verdient. Nur dank einer Steuergutschrift stand im vierten Quartal 2011 unter dem Strich noch ein Gewinn von 147 Millionen Euro (Vorjahr: 601 Millionen Euro).
4,1 Milliarden Überschuss
Für das Gesamtjahr wies die Bank zwar einen deutlichen Zuwachs des Überschusses auf 4,1 (2,3) Milliarden Euro aus. Allerdings war das Vorjahresergebnis durch Kosten für die Integration der Postbank und den Umbau des Investmentbankings stark belastet. Der Vorsteuergewinn stieg auf rund 5,4 (4,0) Milliarden Euro.
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Frankfurt
Mäßige Zahlen zum Abschied
Deutsche Bank im vierten Quartal nur dank Steuergutschrift mit Gewinn - Schwierige Zeiten
Das Rekordziel von zehn Milliarden Euro Vorsteuergewinn für 2011 hatte die Bank wegen der turbulenten Märkte im Oktober kassiert. Ackermann betonte jedoch: "Ich habe überhaupt kein Problem damit zu sagen, dass diese ,10 Milliarden Euro plus' das Ertragspotenzial der Deutschen Bank darstellen so wie sie heute dasteht." Das Institut liege "voll im Plan" 2012 die Effizienz weiter zu steigern.
In der zweiten Jahreshälfte 2011 gab es im lange so erfolgreichen Investmentbanking - wie bei Konkurrenten auch - herbe Rückschläge. Ausgerechnet in der Sparte von Ackermann-Nachfolger Jain brach der Vorsteuergewinn im Gesamtjahr um mehr als 40 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro ein. In dem Bereich sollen bis März 500 Jobs abgebaut werden, weitere Stellenstreichungen hält sich das Unternehmen offen. Ackermann erklärte die Schwäche im Investmentbanking allein mit dem Marktumfeld. Das Geschäft mit Anleihen und Aktien brach ein, Börsengänge wurden verschoben, Firmenübernahmen abgesagt.
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Mäßige Zahlen zum Abschied
Deutsche Bank im vierten Quartal nur dank Steuergutschrift mit Gewinn - Schwierige Zeiten
Altlasten in den USA
Das Institut schlägt sich zudem vor allem in den USA mit Altlasten herum: Kläger werfen ihr angeblich unlautere Geschäftspraktiken vor der Finanzkrise vor. Für Rechtsrisiken legte die Bank 700 Millionen Euro zurück. Ackermann kündigte für die nächste Zeit einige Vergleiche an. Die Bank bekenne sich trotz der Rückschläge "weiter voll zum Investmentbanking", betonte Ackermann.
Ihre Anlagen in Anleihen kriselnder Eurostaaten fuhr die Bank weiter zurück, von mehr als 12 Milliarden Euro Ende 2010 auf 3,67 Milliarden Euro Ende 2011. Privatkundengeschäft und Vermögensverwaltung erwiesen sich indes als die erhofften Stützen. Die Sparte erzielte einen Rekordgewinn von 2,5 (knapp 1,0) Milliarden Euro vor Steuern.
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2011 sechs Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr - Sorge wegen steigender Energiekosten - Appell an die Politik
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Nach milliardenschweren Verlusten prüft der Stahlkonzern Thyssen-Krupp den Verkauf seiner neu errichteten Stahlwerke in Brasilien und den USA. Der Vorstand habe entschieden, für die Werke Optionen
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