Tirschenreuth
Egerer Wald wird nicht verkauft
Ertrag aus der Bewirtschaftung soll in Stiftung fließen
So war bereits im Dezember ein Gespräch zwischen dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Christoph Bergner, und dem Oberbürgermeister von Cheb/Eger, Pavel Vanousek.
Dabei einigten sich die beiden Parteien, jetzt eine Stiftungslösung in Angriff zu nehmen. Heißt im Klartext: Die Stadt Eger verkauft nicht ihren Wald auf deutschem Gebiet, dafür aber soll der Ertrag aus der Waldbewirtschaftung in eine Stiftung einfließen. Damit ist auch eine früher diskutierte Variante vom Tisch, wonach der Freistaat Bayern die rund 650 Hektar kauft.
Die Stiftung soll nicht nur der Stadt Eger, sondern auch vertriebenen Egerländern zugute kommen. Dadurch sollen kulturelle Projekte finanziert werden. Noch unklar ist, in welchem Umfang finanzielle Mittel in die Stiftung fließen.
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