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Von (bz)  |  03.02.2012  | Netzcode: 3127160  |  420 Mal gelesen.
Tirschenreuth

Egerer Wald wird nicht verkauft

Ertrag aus der Bewirtschaftung soll in Stiftung fließen

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Aktuelle Politik in der nördlichen Oberpfalz diskutierten die Bürgermeister Roland Grillmeier und Bernd Sommer mit MdB Albert Rupprecht in Berlin. Im Mittelpunkt stand dabei die nun ins Auge gefasste Stiftung für den Egerer Stadtwald. Bild: hfz
Wie es mit dem Egerer Stadtwald weitergeht, war das bestimmende Thema einer Gesprächsrunde im Bundestag. Die beiden Bürgermeister Bernd Sommer und Roland Grillmeier ließen sich da von MdB Albert Rupprecht über die aktuelle Situation unterrichten.

So war bereits im Dezember ein Gespräch zwischen dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Christoph Bergner, und dem Oberbürgermeister von Cheb/Eger, Pavel Vanousek.

Dabei einigten sich die beiden Parteien, jetzt eine Stiftungslösung in Angriff zu nehmen. Heißt im Klartext: Die Stadt Eger verkauft nicht ihren Wald auf deutschem Gebiet, dafür aber soll der Ertrag aus der Waldbewirtschaftung in eine Stiftung einfließen. Damit ist auch eine früher diskutierte Variante vom Tisch, wonach der Freistaat Bayern die rund 650 Hektar kauft.

Die Stiftung soll nicht nur der Stadt Eger, sondern auch vertriebenen Egerländern zugute kommen. Dadurch sollen kulturelle Projekte finanziert werden. Noch unklar ist, in welchem Umfang finanzielle Mittel in die Stiftung fließen.

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