Von (ise) |
03.02.2012
| Netzcode: 3128250 | 166 Mal gelesen.
Kohlberg
Nikolausheim steht zum Verkauf
Zukunft der Pfarrei Kohlberg unsicher - Diözese erwägt Abriss des Pfarrhauses
Kohlberg. (ise) Wie sieht die Zukunft der Pfarrei Kohlberg aus? Die Antwort darauf fehlt auch Pfarrer Andreas Schlagenhaufer. Gutes schwant ihm allerdings nicht. "Im Prinzip gibt es schon seit 15 Jahren Pläne für eine Pfarreiengemeinschaft von Weiherhammer, Kaltenbrunn und Kohlberg", seufzt der Seelsorger. Der 70-Jährige verabschiedet sich am 31. August in den Ruhestand und zieht aller Voraussicht nach nach Regenstauf um.
In der Gemeinde geht damit ein Stück heile Welt in die Brüche. Dass ein neuer Pfarrer die Nachfolge antritt und Kohlberg eine eigene Pfarrei bleibt, scheint ausgeschlossen. Schlagenhaufer war überzeugt: "Kohlberg wird nicht mehr besetzt."
Diözese überlegt
Für seine Schäflein wäre ab September theoretisch der polnische Seelsorger Adam Nieciecki aus Weiherhammer zuständig. "Ob der aber bleibt, oder ob sich die Diözese da auch eine andere Lösung überlegt, ist unklar", meint Schlagenhaufer skeptisch. Er selbst ist kein Anhänger von Pfarreiengemeinschaften. Da gingen vor allem die persönlichen Kontakte verloren, hatte er anlässlich seines 70. Geburtstags leise Kritik anklingen lassen. Die Entscheidung über die Zukunft fällt allerdings an anderer Stelle. Generalvikar Michael Fuchs bat seinen Kohlberger Mitbruder, den bevorstehenden Ruhestand umgehend der Pfarrei mitzuteilen, "damit wir mit den Vorüberlegungen hinsichtlich der künftigen seelsorgerlichen Betreuung beginnen können". Recht vage.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Von (ise) |
03.02.2012
| Netzcode: 3128250 | 166 Mal gelesen.
Kohlberg
Nikolausheim steht zum Verkauf
Zukunft der Pfarrei Kohlberg unsicher - Diözese erwägt Abriss des Pfarrhauses
Konkreter sind die Pläne für die Immobilien der Pfarrei, zum Beispiel das Nikolausheim. "Es ist gescheiter, es zu veräußern", sagt Schlagenhaufer. Seine Einschätzung teilt das bischöfliche Baureferat und gab nach Rücksprache mit der bischöflichen Finanzkammer das Okay. Der Pfarrer sah diese Entwicklung kommen. "Der Sanierungsaufwand ist einfach zu groß. Das könnte die Pfarrei nicht schultern."
Das Gebäude mit der rosa Fassade, mit zwei Wohnungen, einem Anbau und dem über 2000 Quadratmeter großen Grundstück steht bereits zum Verkauf. Vom neuen Besitzer sollen wiederum auf fünf Jahre die im Haus pfarrlich genutzten Räume angemietet werden, schlagen die bischöflichen Finanzexperten vor.
Neubau im Pfarrgarten
Und auch für die Zeit danach haben sie bereits eine Perspektive entwickelt: Sie empfehlen, das Pfarrhaus von 1948 abzubrechen und stattdessen ein neues Pfarr- und Jugendheim nach "diözesanem Raumprogramm mit Pfarrverwaltung" im Pfarrgarten zu errichten. Diese Pläne sind in Kohlberg nicht unumstritten, stellte Schlagenhaufer diese Woche bei einem Gedankenaustausch mit Gemeindemitgliedern fest. "Brauchen wir ein neues Pfarrheim, wenn sowieso kein neuer Pfarrer mehr kommt?" "Wäre eine Gemeinschaftslösung von katholischer, evangelischer und Marktgemeinde nicht sinnvoller?", hätten die Diskussionsteilnehmer kritisch nachgefragt.
Schlagenhaufer pflegt einen offenen Umgang mit seinen Gläubigen und wollte bewusst deren Meinung zur Zukunft der Pfarrei, zu den Verkaufsplänen für das Nikolausheim und zum möglichen Abriss des Pfarrhauses wissen. Eine Antwort hatte der beliebte Seelsorger allerdings nicht parat. "Dieses Thema wird uns noch lange verfolgen", prophezeit er recht niedergeschlagen.
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
Sicherheitstag an der Moosbacher Grund- und Mittelschule mit Großaufgebot an Rettungskräften
Ein Großaufgebot an Rettungskräften, Sozialverbänden, Feuerwehr und Polizei war zum Sicherheitstag an die Grund- und Mittelschule gekommen. Die Kinder und Jugendlichen erfuhren, wie sie sich in verschiedenen Situationen verhalten müssen, um keinen Schaden zu nehmen.
mehr...
Staatsministerin Emilia Müller verlieh dem Rektor der Moosbacher Grund- und Mittelschule, Josef Rauch, in der Staatskanzlei die "Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem vereinten Europa".
mehr...
16 Vereine und Gruppen gestalten Fest zum Abschluss der Dorfsanierung am 16. Juni
Die Gemeinde plant einen fulminanten Abschluss der Dorfsanierung: 16 Vereine und Gruppen wollen bei einem Dorffest am 16. Juni die Festmeile an der Hauptstraße mit Sport, Spiel und Gaumenfreuden für die Besucher zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.
mehr...
Rekord bei Rücklagen, keine Kredite, Investitionen für 2,6 Millionen Euro: Räte beschließen Haushalt
Der Haushalt 2012 mit dem Rekordvolumen von 6 891 850 Euro ist verabschiedet. Ohne Gegenstimme segnete der Gemeinderat in seiner Mai-Sitzung das Zahlenwerk ab. Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 4 322 150 Euro, der Vermögenshaushalt auf 2 569 700 Euro.
mehr...
Aus der Geschichte des Eslarner Kriegerdenkmals - Gedenktafeln werden erneuert
Das Kriegerdenkmal am Tillyplatz erinnert an die in den Kriegen gefallenen sowie vermissten Soldaten und steht zudem als Mahnmal für den Frieden. Die meisten Denkmäler wurden zur Erinnerung an die Teilnehmer des Deutschen Bruderkriegs 1866 und des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 errichtet - so auch in Eslarn.
mehr...
Bayern-1-Wettbewerb "Bayerns beste Bayern": Tännesberg schafft Sprung ins Finale
Großer Jubel und ausgelassene Stimmung im Markt: Die Tännesberger sorgten am Donnerstag mit dem Sprung ins Finale des Wettbewerbs "Bayerns beste Bayern" des Bayerischen Rundfunks für die Sensation. Am Schluss des Spielparcours hatten sie mit 364 Punkten zwei mehr auf ihrem Konto als der bisherige Erstplatzierte Stadtlauringen aus Unterfranken.
mehr...
Ausstellung des Heimatkundlichen Arbeitskreises über die 100-jährige Geschichte der Stadt
Kindheitserinnerungen wurden bei Bürgermeister Andreas Wutzlhofer bei der Ausstellungseröffnung des Heimatkundlichen Arbeitskreises (HAK) am Donnerstagabend im Heimatmuseum wach. Denn dort sind unter anderem auch Bilder des alten Forstamts und Marstalls zu sehen, in denen er die ersten sieben Jahre seines Lebens verbrachte.
mehr...
Mission Goldenes Kreuz: Gourmetkoch Michael Schieder ist zurück bei den Oberpfälzer Wurzeln
Der haushohe Schriftzug mit dem "Goldenen Kreuz" prangt vor dem gleichnamigen Landhotel. Das Symbol schmückt das Gebäude seit mindestens 1811. "Soweit habe ich das bisher zurückverfolgt", sagt Juniorchef Michael Schieder, "jetzt forsche ich im Amberger Staatsarchiv weiter." Doch wichtiger als die Fassade, sind die inneren Werte des Familienbetriebs, der über die Jahrhunderte zum dörflichen Mittelpunkt in Saubersrieth wuchs.
mehr...
Stephan Oetzinger tritt offiziell Bürgermeisteramt an - Wunsch: kollegiale Zusammenarbeit
Nach dem überwältigenden Wahlsieg am Sonntag war der Weg für Bürgermeister Stephan Oetzinger auf den Chefsessel im Manteler Rathaus geebnet. Nun bekleidet er die nächsten acht Jahre offiziell ein Amt, das er bereits im Januar kommissarisch übernommen hatte. Gemäß Beschluss des Gemeindewahlausschusses vom Dienstag trat Oetzinger am 23. Mai das Amt des Ersten Bürgermeisters in der 3000 Seelengemeinde an.
mehr...
Marktrat will keine Biogasanlage zur Verarbeitung von Lebensmittelabfällen im Gewerbegebiet
Der Marktgemeinderat erteilte einer geplanten Biogasanlage eine Abfuhr. Einstimmig beschlossen das Gremium und Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer, dem Projekt zur Verarbeitung von Lebensmittelabfällen im Gewerbegebiet "Obere Tratt" das Einvernehmen zu verweigern.
mehr...