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Pommelsbrunn
Exotischer Reiz und viele Probleme
Der Weltgebetstag der Frauen öffnet dieses Mal verschiedene Blickwinkel auf Malaysia
Pommelsbrunn. (hmd) Das Motto des Weltgebetstags am 2. März heißt "Steht auf für Gerechtigkeit". Zu einer Vorbereitungsveranstaltung trafen sich im evangelischen Gemeindehaus ökumenische Frauengruppen aus drei Dekanaten. Ein zehnköpfiges Team bot ihnen eine Vielzahl von Anregungen.
Die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag, eine Basisbewegung christlicher Frauen, kommt in diesem Jahr von Frauen aus Malaysia. Schon die fantasievolle Dekoration des Saales gab einen Eindruck von dem exotischen Reiz des südostasiatischen Landes, das so viele Bevölkerungsgruppen und Religionen auf seinem Staatsgebiet vereint - und so viele Probleme.Die Leiterin des Vorbereitungsteams, Eva Scholz, hatte mit Ruth Hille und Dr. Gabriele Weeske im Herbst Kurse besucht, um sich über Malaysia zu informieren. Die drei arbeiteten dann mit den anderen Frauen des Vorbereitungsteams die Abfolge des Abends aus, den die Begrüßung durch Scholz einleitete.
Sie rief im voll besetzten Saal namentlich die einzelnen Gemeinden auf, deren Abordnungen sich grüßend erhoben, und stellte auch die anderen Frauen des Teams vor. Im Hintergrund verkörperte ein großformatiges Bild der malaysischen Künstlerin Hanna Cheriyan Varghese das Motto des Abends: "Steht auf für Gerechtigkeit".
Wenn Malaysia ein Land der Vielfalt bei Bevölkerung und Religionen ist, so ist es auch ein Land, in dem viele Frauen unter schlechten Bedingungen leben müssen. Einige der Anwesenden stellten mit Kurzauftritten die Lage der malaysischen Frauen nach und zeigten deren Rechtlosigkeit auf. Ergänzend informierten Dias über den aus zwei Landesteilen bestehenden Staat, der hauptsächlich muslimisch geprägt ist. Ruth Hille führte erklärend durch die Gottesdienstordnung; Dr. Gabriele Weeske ließ den Propheten Habakuk mit Vorwürfen an Gott zu Wort kommen.
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