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Sulzbach-Rosenberg
Auch ohne Kegeln guckt keiner in Röhre
Club bleibt aktiv - Nun Stammtisch mit Frauen und Fahrten
Seit 1954 gibt es das Rohrwerk der Maxhütte und fast ebenso lange die Röhrengucker. Der Kegelclub war von ehemaligen Mitarbeitern Anfang 1957 gegründet worden und besteht seit 55 Jahren - später als Stammtisch - noch immer. Mit Werner Götz und Fritz Vogel nehmen zwei Gründungsmitglieder auch heute noch an den monatlichen Zusammenkünften der Röhrengucker teil.Anfangs reine Herrenrunde
Der frühere Verkaufsdirektor des Rohrwerks, Gerhard Rohner, gab einst den Anstoß. Auf seine Initiative hin wurde der Kegelclub aus der Taufe gehoben, er war auch der erste Präsident der reinen Herrenrunde gewesen. Alle 14 Tage trafen sich kaufmännische und technische Mitarbeiter des Werks zum Kegeln, anfangs im Kettelerhaus in Rosenberg, später im Josefshaus in Sulzbach und ab 1960 im Werkscasino Schlößl. Immer wieder nahmen auch Kunden des Rohrwerks an den Kegelabenden teil, die dann meistens etwas länger dauerten, erinnern sich Akteure,
Ende 1966 gab Gerhard Rohner das Amt des Präsidenten an Josef Reif ab, der diese Funktion fast 40 Jahre lang innehatte. Von 2005 bis heute ist Dieter Schirm nun erster Mann im Verein. In der Zwischenzeit konnten die Röhrengucker nach dem Konkurs der Maxhütte nicht mehr im Werkscasino kegeln, sie fanden ein neues Domizil im Stadionheim des TuS Rosenberg.
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