Von (sche) |
11.02.2012
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Freudenberg
Alles läuft auf Hammermühle hinaus
Freudenberger Gemeinderat will auf dem Gelände Gemeindezentrum errichten - Einstimmig
Die Nutzung des Hammermühlgeländes als Gemeindezentrum mit Gemeindeverwaltung, Bauhof, touristischen Einrichtungen und Vereinsräumlichkeiten rückt immer näher. Einhellig und parteiübergreifend traten die Mitglieder des Freudenberger Gemeinderats dafür ein, Schritte für eine entsprechende Nutzungsänderung für dieses gemeindeeigene Areal in die Wege zu leiten.
Bürgermeister Norbert Probst verwies bei der Sitzung darauf, dass Landratsamt Amberg-Sulzbach, Regierung der Oberpfalz, Untere Naturschutzbehörde und Wasserwirtschaftsamt empfohlen hätten, für diese Fläche eine Bauleitplanung mit Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung eines Bebauungsplans einzuleiten. Im Zuge dieses Vorhabens sollte auch die Renaturierung des vorbeifließenden Hammerbachs mit eingebunden werden.
Rechtsanspruch besteht
Bei der Ratssitzung kristallisierte sich heraus, dass eventuell Räume für Kinderkrippen mit in das Bauwerk einbezogen werden könnten. Ausgangslage für die Errichtung von Kinderkrippenplätzen ist laut Probst der Rechtsanspruch, der ab 1. August 2013 Kindern ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Betreuungsplatz in einer Kinderkrippe zusichert. Die Kommunen hätten dafür zu sorgen, dass vor Ort genügend Betreuungsangebote vorhanden sind.
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Freudenberg
Alles läuft auf Hammermühle hinaus
Freudenberger Gemeinderat will auf dem Gelände Gemeindezentrum errichten - Einstimmig
Probst berichtete, dass er mit den Trägern der beiden Kindergärten, den Kirchenstiftungen Wutschdorf und Lintach, Gespräche für eine mögliche Erweiterung geführt habe. Die Pfarrei Wutschdorf habe die Übernahme der Trägerschaft für Kinderkrippen abgelehnt, da die Geländeverhältnisse beim Kindergarten St. Martin einen Bau nicht zuließen. Die kleinere Pfarrei Lintach befürchte aufgrund ihrer begrenzten Mittel finanzielle Engpässe. Bei mittlerweile drei Befragungen von Eltern, deren Kinder für eine Krippe in Frage kommen, und in weiteren Hochrechnungen für die nächsten Jahre durch das Jugendamt hatte sich herausgestellt, dass für die Gemeinde Freudenberg die Einrichtung einer zweigruppigen Kinderkrippe sinnvoll wäre.
Hohe Förderung
Aufgrund des engen Zeitfensters sah Probst raschen Handlungsbedarf und brachte die Einbindung von zwei Kinderkrippen im geplanten Gemeindezentrum zur Sprache. Gemäß der Steuerkraft der Gemeinde sei bei Errichtung der Krippen eine staatliche Förderung von 71,6 Prozent zu erwarten. Den Rest müsste die Gemeinde als Träger aufbringen.
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11.02.2012
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Freudenberg
Alles läuft auf Hammermühle hinaus
Freudenberger Gemeinderat will auf dem Gelände Gemeindezentrum errichten - Einstimmig
Der Rat beauftragte die Verwaltung aufzuklären, ob eine solche Förderung bei der Einbeziehung der Krippenplätze in das Gemeindezentrum geltend gemacht werden kann. Sollte dies nicht möglich sein, müsste nach geeigneten Grundstücken, möglichst im gemeindlichen Besitz, gesucht werden. Ein Architektenbüro wird beauftragt, eine Entwurfsplanung zu erstellen, die mit der Regierung abzusprechen ist. Es folgen eine baureife Planung und der Förderantrag.
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Bürgermeister
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